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Theater – 30. September 2017 – Thomas Glahn

Weltkugel im Hals nominiert

In meinem Hals steckt eine Weltkugel: Szenen ... (Bild: Ursula Kaufmann)

... der Inszenierung des Bonner Theater Marabu, die ... (Bild: Ursula Kaufmann)

... nun eingeladen und nominiert wurde. (Bild: Ursula Kaufmann)

Der unvorstellbare Reichtum der einen hängt mit der großen Not der anderen zusammen: Das Stück „In meinem Hals steckt eine Weltkugel“ von Theater Marabu ist als eine von bundesweit sechs Inszenierungen zum Bundestreffen „Jugendclubs an Theatern“ eingeladen worden. Außerdem wurde es für den Fritz-Wortelmann-Preis nominiert.
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Aus mehr als achtzig Bewerbungen aus ganz Deutschland hat die Fachjury des Bundestreffen „Jugendclubs an Theatern“ sechs bemerkenswerte Inszenierungen ausgewählt, die richtungsweisend für das Theater von und mit Jugendlichen sind. Darunter ist das Stück „In meinem Hals steckt eine Weltkugel“, wie das Bonner Theater Marabu mitteilt.

Das Festival würdigt ein solches Theater, das Gesellschaft und Wirklichkeit ebenso zu verhandeln weiß, wie es Ausdruck für Utopien und Sehnsüchte und ein Seismograph für neue ästhetische Formate, brisante Themen und politischen Diskurs sein kann.

Das Bundestreffen findet vom 5. bis 8. Oktober am Stadttheater Bremen statt. Darüber hinaus ist die Marabu-Inszenierung für den Fritz-Wortelmann-Preis nominiert und wird in Bochum im Prinzregenttheater am 05. Oktober zur Eröffnung des Festivals gezeigt.

Das Stück behandelt den unvorstellbaren Reichtum auf der einen und die unerträgliche Armut auf der anderen Seite. Hunderttausende Menschen sind auf der Flucht vor Krieg und Hunger, während Europa die Zäune hochzieht, um das Elend fernzuhalten. Die Welt in ihren Widersprüchen könnte kaum drastischer sichtbar werden als in diesen Tagen.

Autor Gerhard Meister beschreibt diese Welt und fragt, wie wir selbst damit zurechtkommen, Teil einer Weltordnung zu sein, die dauerhaft Not und Elend herstellt. Wie wir ein Leben im relativen Wohlstand leben können im Wissen darum, dass dieser Wohlstand zumindest irgendwie mit der Not der anderen verknüpft ist.

Das Junge Ensemble verhandelt diese Widersprüche, führt sie vor, verstrickt sich in ihnen und sucht einen Ausweg. Komisch und traurig zugleich zeigt sich die Zerrissenheit einer  unbeschwerten und lebenshungrigen Jugend in einer Welt, die ein Wegschauen nicht länger entschuldigt.

In Bonn finden die nächsten Vorstellungen im freien Verkauf am 16. und 17. November jeweils um 20 Uhr im Theater Marabu in Beuel statt. Darüber hinaus wird die Inszenierung auch im Rahmen der Projekttage für Kinder und Jugendliche zur Weltklimakonferenz in Bonn gezeigt und ist Bestandteil des Kulturprogramms zu Cop 23.
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