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Theater, Musik, Kinder – 14. November 2016 – Thomas Glahn

Funkes Geisterritter als Oper

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Die Macher der Geisterritter-Oper: Operndirektor Jens-Daniel Herzog (Theater Dortmund), Generalintendant Bernhard Helmich (Theater Bonn), Intendant Prof. Christoph Meyer (Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg) (v.l.), auf dem Sofa: Cornelia Funke und Komponist James Reynolds. (Bild: Thilo Beu)

Im nächsten Jahr inszenieren die Jungen Opern Rhein-Ruhr die erste Oper nach einer Geschichte von Cornelia Funke. Die Uraufführung von „Geisterritter“ soll in Bonn stattfinden, ehe sie in Dortmund und Düsseldorf und Duisburg zu sehen ist. Junges Publikum mit der Atmosphäre einer großen Oper vertraut machen.
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2017 wird als Kooperation der Jungen Opern Rhein-Ruhr am Theater Bonn erstmals ein Buch der Bestseller-Autorin Cornelia Funke für die Opernbühne adaptiert. „Geisterritter“ wird als Uraufführung am 3. Dezember 2017 in der Regie von Erik Petersen am Theater Bonn stattfinden. In den darauffolgenden Spielzeiten wandert die Inszenierung nach Dortmund bzw. Düsseldorf und Duisburg.

Cornelia Funke selbst freut sich besonders darauf, Fans ihrer Romane nun in die Oper locken zu können. „Ich bin sehr froh mit James Reynolds, der konsequent seiner Vision einer großformatigen Opernfassung von Geisterritter nachgegangen ist, denn Kindern soll man nichts Halbherziges vorsetzen,“ sagte die Autorin anlässlich ihrer Lesung in Bonn.

Auch der Bonner Generalintendant Bernhard Helmich ist von der Arbeit des Komponisten überzeugt. „Reynolds‘ musikalischer Ansatz, die Geschichte einerseits im vollen ‚Opern-Format’ mit Solisten, Chor und Orchester zu gestalten und diese mit populäreren musikalischen Elementen und Stilzitaten zu versetzen, leuchtet unmittelbar ein, und ich bin mir sicher, dass sich Cornelia Funkes bilderreicher Roman in eine fantasievolle und moderne Musiktheaterfassung übersetzen lässt“, erklärte Helmich.

Die in England spielende Geschichte um Jon Whitcroft, der in seiner neuen Schule, dem altehrwürdigen Internat Salisbury, eine gespenstische Begegnung mit dem titelgebenden Ritter Lord Stourton hat, begeistert Kinder und Jugendliche seit ihrer Erscheinung 2011.

Der US-amerikanische Komponist James Reynolds hat diese Geschichte um Liebe, Tod, Verantwortung und Erwachsenwerden gemeinsam mit dem Librettisten Christoph Klimke zur Grundlage genommen und eine moderne Musiktheaterfassung geschaffen.

Die Junge Oper Rhein-Ruhr ist ein deutschlandweit einzigartiges Kooperations-Projekt zwischen dem Theater Bonn, der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg und dem Theater Dortmund. Seit der Spielzeit 2013/14 versucht man mit neuen Opern, Kinder und Jugendliche für das Musiktheater zu begeistern.

Nach „Vom Mädchen, das nicht schlafen wollte“ (Marius Felix Lange), Ronja Räubertochter (Jörn Arnecke), Die Schneekönigin (Marius Felix Lange) und Gullivers Reise (Gerald Resch) ist James Reynolds‘ Geisterritter der fünfte Kompositionsauftrag, den die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg, das Theater Bonn und das Theater Dortmund gemeinsam vergeben.

„Die Stärke dieser Kooperation zeigt sich auch darin, dass es den Jungen Opern Rhein-Ruhr bei Cornelia Funkes Jugendroman erneut gelungen ist, die Uraufführungsrechte für eine sehr bekannte und begehrte literarische Vorlage zu erhalten und so einen kreativen Prozess in Gang zu setzen, an dessen Ende eine weitere neue Oper für junges Publikum auf die Bühnen kommt.“, so Professor Christoph Meyer, Generalintendant der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg.

Der Dortmunder Opernintendant Jens-Daniel Herzog ergänzt: „Wichtig ist uns auch, nicht nur in der Jungen Oper zu spielen, sondern das junge Publikum auch ins Opernhaus einzuladen und es mit der Atmosphäre einer ‚großen Oper’ vertraut zu machen. Dabei wollen wir nicht nur die Familien-Klassiker pflegen, sondern heutige Komponisten dazu bringen, die neue ‚Zauberflöte‘ und das neue ‚Hänsel und Gretel‘ zu schreiben.“
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