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Theater – 25. Mai 2016 – Thomas Glahn

Die Karten, ein Ausfall und eine Rarität

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Nächste Woche startet der Vorverkauf für die neue Spielzeit. Am Samstag fällt der Werther aus und am Sonntag feiert die Oper Holofernes nach Friedrich Hebbel ihre Premiere. Aktuelle Meldungen von Theater Bonn.
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Wie Theater Bonn am Mittwochmittag mitteilt, startet der Vorverkauf für die Spielzeit 2016/17 am kommenden Samstag, 4. Juni, um 10 Uhr.

Auch der Termin für die erste Premiere der neuen Saison steht fest: Bereits am 4. September wird es eine Neuproduktion von A. L. Webbers „Evita“ geben. Inszenieren wird das Musical Gil Mehmert, der in Bonn bereits die erfolgreiche Produktion „Jesus Christ Superstar“ herausgebracht hat.


Kein Werther in den Kammerspielen

Wegen Erkrankung des Hauptdarstellers ist die für Samstag, 28. Mai, in den Godesberger Kammerspielen geplante Aufführung von „Werther“ abgesagt worden. Bereits erworbene Eintrittskarten können an der jeweiligen Verkaufsstelle zurückgegeben oder auf einen späteren Aufführungstermin getauscht werden.


Holofernes-Premiere nach Hebbels Judith

Ab Sonntag, 29. Mai, ist der Spielplan von Theater Bonn um eine Rarität reicher. Mit „Holofernes“ feiert ein Werk Premiere, das seit dem Tod seines Schöpfers 1945 nicht mehr aufgeführt wurde.

Dabei wurden die Kompositionen von Emil Nikolaus von Reznicek zu dessen Lebzeiten viel gespielt. Heute ist selbst von den einst populären Stücken seines Schaffens kaum mehr etwas bekannt. Selbst die früher ständig gespielte Ouvertüre zur Oper „Donna Diana“, die ältere Fernsehzuschauer noch als Titelmusik des Fernsehquiz’ „Erkennen Sie die Melodie“ kennen, ist mit dem Verschwinden von Radiowunschkonzerten nicht mehr im Hörerbewusstsein.

In der Reihe mit unbekannten Werken der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts will die Oper Bonn nach Braunfels‘ „Der Traum ein Leben“ nun auch die Hebbel-Bearbeitung „Holofernes“ wieder erlebbar machen. Reznicek schrieb sie 1923 für den Bassbariton Michael Bohnen, der einer der ersten deutschen Weltstars der Opernbühne war.

In der Bonner Produktion, die Jürgen R. Weber auf die Bühne gebracht hat, ist Mark Morouse in der Titelrolle zu erleben. Als musikalischer Leiter stellt sich dem Bonner Publikum mit Jacques Lacombe der designierte Chefdirigent des Opernhauses vor.

Die Produktion, die auf der Bühne nur fünfmal zu sehen ist, wird von WDR, SWR und Deutschlandradio Kultur aufgezeichnet und gesendet.

Holofernes, Oper in zwei Akten, Text von E. N. v. Reznicek, frei nach Friedrich Hebbels Drama „Judith“, ab 12 Jahren – Sonntag, 29. Mai 2016 (Premiere), 18 Uhr, Opernhaus Bonn, Karten an allen Theaterkassen, weitere Vorstellungen am 2., 18. und 24. Juni sowie am 3. Juli.
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