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Umoya
Küster, Jörg

Bonn
Tel: 0228 / 981 32 83

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Bereits seit über 20 Jahren ist die Formation UMOYA (suaheli: „Einheit“) ein fester Bestandteil der Reggae-Szene und damit eine der „dienstältesten“ in Deutschland beheimateten Reggae-Bands. Von Anfang an multikulturell geprägt, setzt sich die Band derzeit aus zwei jamaikanischen, einem portugiesischen und vier deutschen Musikern zusammen, die gemeinsam einen eigenständigen Sound prägen. UMOYA stand im Lauf der letzten beiden Jahrzehnte bereits erfolgreich mit fast allen bekannten Reggae-Künstlern (u. a. The Wailers, Steel Pulse, Burning Spear, Twinkle Brothers, Macka B.) auf der Bühne und konnte sich dabei in der Szene uneingeschränkten Respekt erarbeiten. Die Single „Hey You“ machte UMOYA im Jahr 1993 europaweit einem großen Publikum bekannt und stellte bis zum Ende der 90er-Jahre gemeinsam mit dem zugehörigen Album „Overdue“ die erfolgreichste in Deutschland realisierte Reggae-Produktion dar; der Videoclip zur Single „See de Rastaman“ wurde beim Musiksender VIVA zum „Videoclip der Woche“ gewählt. In den folgenden Jahren tourte die Band unablässig, wobei einzelne Musiker trotzdem noch Zeit für bemerkenswerte Solo-Projekte fanden: So produzierten Bassist Jörg Küster und Schlagzeuger Claus Luzum mit „Ragga Fränkie – Geld & mehr…“ das erste deutsche Dancehall/Raggamuffin-Album, und UMOYA-Sänger Trevor Taylor belegte unter seinem Künstlernamen „Supa T.“ mit der Single „Love & Respect“ im Sommer 1997 über Wochen hinweg die Pole-Position der offiziellen spanischen Verkaufscharts. Nach mehreren Umbesetzungen gegen Ende der 90er-Jahre präsentiert sich UMOYA im neuen Millennium in musikalischer Höchstform und mit einer Reife, welche wohl nur eine Band erreichen kann, die sämtliche Höhen und Tiefen des Musikgeschäftes über Jahrzehnte durchlebt und sich trotzdem nicht aufgelöst hat. Das Hier und Jetzt von UMOYA manifestiert sich im Album „Two Decades“, das anlässlich des zwanzigjährigen Live-Jubiläums der Band im Jahr 2004 eingespielt wurde; für das Frühjahr 2008 ist ein neues Album mit bislang noch unbekanntem Titel angekündigt.

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Tagestipps Dienstag, 22.05.12

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Nachrichten

Ausstellung, Sonstiges - 22.05.12
Auf die Schau folgt die Auktion
Ab Mittwoch sind Werke der "Artists against AIDS" in der Bundeskunsthalle zu sehen. Ende des Monats folgt die Versteigerung zugunsten der Deutschen AIDS-Stiftung.

Theater, Musik - 21.05.12
Vorverkauf für die Opernspielzeit angelaufen
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Tickets sind ab sofort im Internet, telefonisch und an der Theaterkasse zu haben. Erste Premiere Anfang September.

Sonstiges, Ausstellung - 21.05.12
Kunstmuseum: Dach wird saniert
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Heute beginnt die Sanierung des Sheddachs für rund eine Million Euro. Der Betrieb in den Ausstellungsräumen geht weiter.

Kulturarbeit - 18.05.12
8,2 Millionen Euro mehr für Bonn
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Nach der jüngsten Steuerschätzung rechnet die Kämmerei mit positiven Effekten für den aktuellen Doppelhaushalt 2011/2012 inklusive der Finanzplanung 2013 bis 2015.

Kulturarbeit - 18.05.12
Keine zusätzlichen Mittel
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Die Runden Tische zum Kulturkonzept legen erste Zwischenergebnisse vor. Kulturdezernent Schumacher: Kulturschaffende wollen Angebote erweitern, Stadt verfügt jedoch über keine entsprechenden Finanzmittel. Bürger können Ergebnisse im Internet kommentieren.

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Magazin

Themen, Kritiken & Berichte
Kritik: Kino
Der Fischer und seine Frau
„Lachsfischen im Jemen“ hat eine hübsche Grundidee, lässt allerdings einiges von ihrem komischen Potenzial liegen. Regisseur Lasse Hallström lenkt die Geschichte lieber ins sichere Fahrwasser einer romantic comedy. Die gute Besetzung hilft über Schwachstellen hinweg.

Thema: Musik, Kulturarbeit
Festival-Zuschauer mit eigenem Aschenbecher
RHEINKULTUR_2011-kib_01.jpg
Ob Gartenparty oder Musikfestival: Mit dem neuen Wettbewerb Green Spots sucht der Bonner Verein Sounds for Nature Foundation Videoclips zum Thema umweltfreundliches Feiern.

Kritik: Kino
Dick und Doof
In „21 Jump Street“ erleben zwei verdeckt ermittelnde Jung-Cops die Schulzeit noch einmal und stolpern durch die Fettnäpfchen der nächsten Teenager-Generation. High-School-Komödie mit stark schwankender Gag-Qualität.

Kritik: Kino
Kierkegaard und Maradona
„Superclassico“ spielt kurz in Kopenhagen und lange in Buenos Aires. Mit Fußball hat die dänische Komödie nur am Rande zu tun. Ehe-, Scheidungs- und Selbstfindungsprobleme bilden die Folie für eine recht amüsante Geschichte.

Kritik: Kino
Action in Windeln
Robert Rodriguez hat sich mit schrägen Action-Thrillern von „El Mariachi“ bis „Planet Terror“ einen Namen gemacht. Die Zielgruppe seines neuen Films „Spy Kids 4D“ sind indes Kinder und Familien.

Kritik: Kino, Kinder
Erziehung im Wald
Der Bonner Kameramann und Filmemacher Kai von Westerman hat einen Dokumentarfilm über den Waldkindergarten „Laubfrösche“ gedreht – fernab von bürokratischen Fragen und auf Augenhöhe mit den Kindern.

Kritik: Kino
Helden bei der Arbeit
In Joss Whedons Superhelden-Ensemblefilm „Marvel’s The Avengers“ müssen sich recht unterschiedliche Charaktere zusammenraufen, um die Welt zu retten. Streckenweise spektakulär und witzig, aber überlang.

Kritik: Literatur
Jede Tat hat ihre Geschichte
Wilfling-cover.jpg
In seinem zweiten Buch berichtet Josef Wilfling über weitere Fälle aus seiner Berufspraxis als Mordermittler der Münchener Kriminalpolizei.

Kritik: Kino
American Psycho
Eine verstörte junge Frau versucht ihr Leben in den Griff zu bekommen. Das Psycho-Drama „Martha Marcy May Marlene“ lebt von seiner starken Hauptdarstellerin, tischt allerdings auch eine Menge Sekten-Klischees auf.

Kritik: Kino
Unsinkable
Was ist denn hier los? Ein 15 Jahre alter Film kommt in einer 3D-Version wieder ins Kino, und die Vorpremiere am Mittwochnachmittag ist fast ausverkauft.

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