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Ausstellung - 31. März 2012 - Thomas Glahn

Zurück ins Labor

Nur noch bis Sonntag sind die textilen Sensationen aus der Mongolei in der „Steppenkrieger“-Ausstellung zu sehen. Anschließend müssen die fragilen Gewänder zurück zur Konservierung.


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Restaurierte Fundstücke: mongolischer Seidenkaftan (o.) und
Wollmantel. (Fotos: J. Vogel/LVR)

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Nur noch heute und morgen besteht die Gelegenheit, die Kleidungsstücke aus mongolischen Felsspaltengräbern in Augenschein zu nehmen. Zwar läuft die Ausstellung "Steppenkrieger - Reiternomaden des 7.-14. Jahrhunderts aus der Mongolei" im LVR-Landesmuseum noch bis 29. April, aber die fragilen Gewänder müssen aus konservatorischen Gründen zurück in die Labore und Werkstätten des Instituts für Restaurierung- und Konservierungswissenschaft der Fachhochschule Köln.

Dort warten bereits die fachkundigen Hände der Restauratoren auf Seidendeel und Filzdeel, um die abschließenden konservatorischen Maßnahmen an den zwei textilen Sensationen aus dem 10./11. Jahrhundert vornehmen zu können.

Der älteste erhaltene Filzmantel und das reiche Seidengewand eines Jugendlichen sind einzigartige Funde, die für die Zeit und den geographischen Raum keine Vergleiche haben.


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