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Kulturarbeit - 14. Mai 2010 - Klaus Torsy
Zugang zu Museen muss erleichtert werden
Zum 33. Internationalen Museumstag betont Kulturstaatsminister Neumann die Funktion von Museen auch als Standortfaktor.
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Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat anlässlich des 33. Internationalen Museumstags am Sonntag die Rolle von Museen als unverzichtbar für die Vermittlung des kulturellen Erbes und gesellschaftlicher Werte bezeichnet. Der Internationale Museumstag steht in diesem Jahr unter dem Motto "Museums for Social Harmony – Museen für ein gesellschaftliches Miteinander".
"In Museen werden die Werte und das Erbe unserer Kulturnation nicht nur bewahrt und gepflegt, sondern auch an nachfolgende Generationen vermittelt", so Neumann. Die Bundesregierung wolle den Zugang zu kulturellen Einrichtungen für alle Schichten der Gesellschaft erleichtern. In diesem Jahr sind zusätzlich 2 Millionen Euro vorgesehen, um Projekte der kulturellen Bildung auch in Museen zu unterstützen.
Mit Blick auf die Sparpläne der Länder und Kommunen und das Schwinden von Ankaufetats bei den Museen erklärte der Kulturstaatsminister: "Museen haben nicht nur eine große gesellschaftliche Bedeutung, sondern stellen auch einen wichtigen Standortfaktor für eine Stadt oder Region dar." Es sei nicht hinnehmbar, dass viele Museen heute über keinen Ankaufetat mehr verfügen, selbst wenn das hohe bürgerschaftliche Engagement gerade in diesem Bereich hilft, schmerzliche Lücken zu füllen.
"Kommunen und Länder müssen sich ihrer Verantwortung für die Bestände bewusst sein, die teilweise in jahrhundertelanger Sammeltätigkeit – gerade auch durch Bürger – gewachsen sind", so Neumann.
Der Internationale Museumstag wurde 1977 erstmalig durch den Internationalen Museumsrat (ICOM) ausgerufen. Er soll auf die Bedeutung und die Vielfalt der Museen aufmerksam machen.
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