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Kulturarbeit - 21. November 2010 - Klaus Torsy

Verein: Nationales Wahrzeichen bewahren

Der Verein "ProBeethovenhalle" plädiert dafür, den denkmalgeschützten Konzertsaal in das Kulturkonzept einzubeziehen und den Sanierungsstau zu beenden. OB spricht sich erneut für eine neue Beethovenhalle und eine kulturelle Arbeitsteilung zwischen Köln und Bonn aus: Oper in Köln.


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Zukunft weiterhin ungewiss: die Beethovenhalle.
(Foto: Presseamt)

Mit Blick auf das umfassende Kulturkonzept, das die städtische Kulturkommission derzeit erarbeitet, hat der Verein "ProBeethovenhalle" nun ein Positionspapier veröffentlicht. Darin spricht er sich für die "dauerhafte Bewahrung der denkmalgeschützten Beethovenhalle und ihrer Außenanlagen" aus. Zugleich werden Rat und Verwaltung aufgefordert, den "Sanierungsstau" zu beenden. Hierzu schlägt der Verein auch die Einrichtung einer Stiftung vor.

Weiter heißt es: "Die Beethovenhalle ist ein nationales Wahrzeichen für die Bonner Republik und folgerichtig deshalb auch der zentrale Ort der Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit und zum NRW-Tag 2011. Sie muss deshalb auch in den 'Weg der Demokratie' einbezogen werden." Bonn ist im nächsten Jahr die erste Stadt in Nordrhein-Westfalen, die den Tag der Deutschen Einheit und den NRW-Tag ausrichtet. Die Organisatoren rechnen mit über 500.000 Besuchern.

Derweil hat sich Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch erneut für den Bau einer neuen Beethovenhalle ausgesprochen. Beim 3. Kulturpolitischen Symposium der Region in Köln plädierte Nimptsch zudem für eine Arbeitsteilung zwischen Köln und Bonn.

Ziel sei es, den Menschen aus Bonn und der Region in den Sparten Theater, Tanz und Oper noch stärker als bisher Kultur von Weltrang mit internationalen Stars zu bieten. Gleichzeitig möchte der OB Theater und Musiktheater so entwickeln, dass insbesondere allen Kinder und Jugendlichen eine breite Teilhabe ermöglicht werde.

Dazu will Nimptsch die Kräfte der Region bündeln. Für Bonn, so Nimptsch, könnte diese "Konzentration der Kräfte" bedeuten, die Bereiche "Beethoven", Theater und Tanz in den Mittelpunkt zu stellen, während Köln die Bereiche Theater und Oper an erste Stelle rücken könnte. Der Oberbürgermeister unterstrich, dass es sich bei seinen Überlegungen um einen Impuls und Denkanstoß handele, um die kulturpolitische Debatte in der Region zu intensivieren.

"Ich werbe für folgende Punkte", so der Oberbürgermeister auf dem Symposium: "Neue Beethovenhalle mit dem Beethoven-Orchester als unserem Botschafter in der Welt und den international renommierten Beethoven-Festspielen, Ausbau des Bonner Theaters, insbesondere für Kinder und Jugendliche, international renommiertes Tanztheater der Region in Bonn, Oper von Weltrang für die Region in Köln."


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