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Literatur - 05. Februar 2010 - Klaus Torsy

Veranstaltung trotz Ausreiseverbot

China verweigert dem chinesischen Autor Liao Yiwu die Ausreise zur lit.COLOGNE. Veranstalter für Zeichen der Solidarität.


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Die chinesische Regierung hat dem Schriftsteller Liao Yiwu die Ausreise und damit die Teilnahme an einer Veranstaltung der lit.COLOGNE verweigert. Die Organisatoren des Literaturfestivals wollen sich davon jedoch nicht beeindrucken lassen.

"Als Zeichen unserer Solidarität mit dem Autor wird die Veranstaltung 'Liao Yiwu – Fräulein Hallo und der Bauernkaiser' am 19. März in jedem Fall stattfinden – unabhängig davon, ob der Autor kommen wird oder nicht“, erklärten sie in einer aktuellen Mitteilung.

Laut Medienberichten hat die chinesische Polizei Liao Yiwu darüber informiert, dass er auf einer Liste von Personen stehe, die nicht ins Ausland reisen dürften. Bereits im letzten Herbst waren ihm Reisen zur Frankfurter Buchmesse und nach Berlin untersagt worden.

Sein Buch "Fräulein Hallo und der Bauernkaiser", das im Mittelpunkt der Kölner Veranstaltung stehen soll, ist in China verboten. Es beschäftigt sich mit den Verlierern der chinesischen Wirtschaftsentwicklung.


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