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Ausstellung - 21. März 2011 - Klaus Torsy

Ort der Erinnerung und des Vordenkens

In Unkel wurde das Willy-Brandt-Forum eröffnet. Eine Dauerausstellung erinnert an den Bundeskanzler, Friedensnobelpreisträger und Unkeler Bürger.


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Großer Andrang bei der Eröffnung des Willy-Brandt-Forums.

Brandts Stuhl aus dem Bundestag.

Das Arbeitszimmer Willy Brandt.

Bildergalerie im Untergeschoss.

Willy Brandt im Siebengebirge, festgehalten von Stefan Moses. (Fotos: K. Torsy)

Mit einem Festakt ist gestern das Willy-Brandt-Forum in Unkel eröffnet worden. Neben dem rheinland-pfälzischen Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) zählten auch der ehemalige spanische Ministerpräsident Felipe Gonzáles, SPD-Chef Sigmar Gabriel und die Witwe des früheren Bundeskanzlers, Brigitte Seebacher-Brandt, zu den rund 400 Gästen.

Die Dauerausstellung, die ab Dienstag für das Publikum geöffnet ist, will an den politischen Werdegang Brandts und seine Zeit als Bürger von Unkel erinnern. Von 1979 bis zu seinem Tod 1992 hatte Brandt in Unkel gelebt. In seiner Festrede äußerte Kurt Beck die Hoffnung, dass sich das Forum als ein Ort des Erinnerns, des Denkens und den Vordenkens entwickeln werde.

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das private Arbeitszimmer Brandts mit Büchern und persönlichen Erinnerungsstücken. Neben Brandts Kanzlerschaft werden vor allem sein internationales Engagement als Präsident der sozialistischen Internationale und Vorsitzender der Nord-Süd-Kommission sowie wichtige biografische Stationen beleuchtet.

Im Untergeschoss des Ausstellungsgebäudes werfen Gemälde, Fotografien und Skulpturen einen künstlerischen Blick auf den "Mythos Willy Brandt".

Das Willy-Brandt-Forum versteht sich als Ergänzung zu den bestehenden Brandt-Zentren in Lübeck und Berlin – zugleich auch als authentischer Ort deutscher Nachkriegsgeschichte mit dem Bonner Haus der Geschichte und dem Konrad-Adenauer-Haus in Rhöndorf.


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