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Musik, Theater, Sonstiges - 30. April 2012 - Thomas Glahn
Operngala brachte 65.000 Euro
Erlös kommt Projekten der Deutschen AIDS-Stiftung im Bonner Raum und NRW sowie für das „Dream“-Programm in Mosambik zugute.
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Die Veranstalter der ersten festlichen Operngala für die Deutsche AIDS-Stiftung im Opernhaus Bonn haben eine positive Bilanz gezogen. Nach Angaben von Theater Bonn spielte die Veranstaltung einen 65.000 Euro für die AIDS-Stiftung ein. Weitere Spenden der Besucherinnen und Besucher des Gala-Abends können diesen Betrag noch erhöhen.
Der Reinerlös wird für notleidende Menschen mit HIV und AIDS in der Region Bonn und im Land Nordrhein-Westfalen sowie für das „Dream“-Programm in Mosambik verwendet. Dort fördert die AIDS-Stiftung Gesundheitszentren der Gemeinschaft Sant’Egidio, in denen vor allem HIV-positive Schwangere und ihre Babys betreut werden. Dank der medizinischen Versorgung werden 98 von 100 Babys ohne das AIDS verursachende HI-Virus geboren – eine Quote wie in westeuropäischen Kliniken.
Bei der Gala am Sonntagabend begleiteten das Beethovenorchester der Stadt Bonn unter der Leitung von Gastdirigent Andriy Yurkevych und der Chor des Theater Bonn internationale Opernkünstler. Sie alle verzichteten auf ihre Gage:
Miriam Clark, Daniela Fally, Anna Goryachova, Natalia Ushakova, Anna Virovlansky, Aris Argiris, Franco Fagioli, Dimitry Ivashchenko, Rodion Pogossov und Gianluca Terranova sangen Arien von Georges Bizet, Gaetano Donizetti, Antonín Dvorák, Jules Massenet, Cole Porter, Gioacchino Rossini, Johann Strauss, Peter Tschaikowsky, Giuseppe Verdi und Antonio Vivaldi.
Die Schauspielerin Suzan Anbeh führte durch das Programm. Die künstlerische Leitung lag bei Alard von Rohr, ehemaliger Direktor der Deutschen Oper Berlin und einer der Initiatoren der Berliner festlichen Operngala.
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