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Theater - 07. Februar 2012 - Thomas Glahn
Offenes Werkstattgespräch zum Londoner Erdbeben
Nach der letzten Aufführung des Stücks zur Klimadebatte am Freitag ist Chefdramaturgin Stephanie Gräve im Gespräch mit Johannes Sabel und Axel von Dobbeler.
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Unter dem Titel „Offene Werkstattgespräche“ bieten die kirchlichen Bildungswerke und Theater Bonn bieten neuerdings die Gelegenheit, ein Stück aus dem aktuellen Spielplan im Anschluss an eine Aufführung im Gespräch zu beleuchten.
Am Freitag stellt sich nach der letzten Vorstellung von Mike Bartletts „Erdbeben in London“ die Chefdramaturgin Stephanie Gräve den Fragen von Johannes Sabel und Axel von Dobbeler, Leitern der kirchlichen Bildungswerke.
Offen sind die Werkstattgespräche, weil hier alles zur Sprache kommen kann: von der Dramaturgie über die künstlerische Gestaltung, das Bühnenbild und die schauspielerische Leistung bis hin zu den Inhalten oder der „Botschaft“ des jeweiligen Stücks. Ebenso kann der Frage nachgegangen werden, ob und in welchem Maße sich hier Schnittmengen mit dem Gehalt von Religion im weiteren und dem Christentum in seinen konfessionellen Spielarten im engeren Sinne ergeben.
Das erste Offene Werkstattgespräche findet zu einem „Stück zur Klimadebatte“ statt. Das „Erdbeben in London“ wurde 2010 mit großem Erfolg in London uraufgeführtes. Es behandelt die hochaktuelle Frage nach der nahenden Klimakatastrophe mit ungewöhnlichen Mitteln.
Changierend zwischen well made play und apokalyptischer Revue, verbindet es Familiendrama und politischen Anspruch, Komödie und düstere Zukunftsvision.
Erdbeben in London – letztmals Freitag, 10. Februar 2012, 19.30 Uhr, Kammerspiele, im Anschluss: Offenes Werkstattgespräch ab ca. 21.30 Uhr.
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