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Sonstiges - 08. März 2010 - Thomas Glahn

Natur am Scheideweg

Die Wildnis des Siebengebirges. Ein Vortrag im Museum Koenig zum Spagat zwischen wirtschaftlichen Interessen, Erholungsgebiet und Umweltschutz.


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Siebengebirge-cHerbert_Kraemer-kib.jpg

Blick auf das Siebengebirge: ein überwiegend mit
Buchenwäldern bedeckter Gebirgszug vulkanischen Ursprungs,
belebt durch Biotopstrukturen wie ehemalige Steinbrüche,
Weinberge, Obstwiesen, offene Felsbereiche und
Fließgewässer sowie Quellsysteme. (Foto: Herbert Krämer)

Das märchen- und sagenumwobenen soveie viel besungene Siebengebirge ist das älteste deutsche Naturschutzgebiet. Es hat bereits mehrere Auszeichnungen erhalten. Als Paradebeispiel einer Vulkanlandschaft besitzt es mit den vulkanischen Trachyt- und Basaltkuppen ein Erscheinungsbild von besonderer Bedeutung in ganz Europa.

Doch ist das Siebengebirge nicht nur ein vulkanologisches Kleinod, sondern es bietet in großen, unterschiedlichen und zusammenhängenden Waldlebensräumen und wärmebegünstigten Habitaten einer ungewöhnlich reichhaltigen Tier- und Pflanzenwelt Lebensraum. Viele der hier vorkommenden Arten stehen auf der roten Liste.

Welcher Schutzstatus ist nötig, um einerseits den wirtschaftlichen Interessen, dem Bedürfnis nach Freizeitgestaltung bzw. Erholung und dem nachhaltigen Erhalt der natürlichen Ressourcen gerecht zu werden?

Herbert Krämer, Vorsitzender des Verschönerungsvereins Siebengebirge, erläutert in einem Vortrag mögliche Lösungswege. Die Veranstaltung findet anstelle des bereits angekündigten Vortrags "Das Siebengebirge - Schatzkammer der Geo- und Biodiversität" mit Dr. Bruno P. Kremer, Universität Köln, statt.

Termin: Mittwoch, 17. März 2010, 20 Uhr, Museum Koenig, Eintritt: 2,50 Euro, ermäßigt 1,25 Euro.


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