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Sonstiges - 16. April 2009 - Klaus Torsy

Mitarbeiter des Bonner Stadtarchivs helfen in Köln

Auch Kräfte der Bonner Feuerwehr sind im Einsatz. Uni Köln organisiert Veranstaltungsreihe zum Einsturz des Historischen Stadtarchivs.


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Bereits seit März sind sieben Mitarbeiter des Stadtarchivs Bonn auf Anfrage der Bezirksregierung Köln als überörtliche Hilfe bei der Bergung von Archivmaterial an der Einsturzstelle des Historischen Stadtarchivs tätig.

Auch eine gemischte Besatzung der Bonner Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr hat nach Angaben der Stadt Bonn zugesagt, sich an dem Einsatz nach dem Feuerschutzhilfeleistungsgesetz NRW (FSGH) zu beteiligen. Von Montag, 20. April, bis Samstag, 25. April, wird die Mannschaft von 7 bis 19 Uhr an der Einsatzstelle in der Severinstraße helfen, das verschüttete Kulturgut zu bergen.

Die Kosten des Einsatzes übernimmt die Stadt Köln. Das Land NRW hat zugesagt, sich daran zu 50 Prozent zu Gunsten Kölns zu beteiligen. Neben Bonn haben sich unter anderem der Rhein-Sieg-Kreis, der Rhein-Erft-Kreis sowie die Städte Aachen und Leverkusen bis Mitte Juni zur überörtlichen Hilfe für jeweils eine Woche bereiterklärt.

Mit einer ungewöhnlichen Vorlesungsreihe möchte die Universität Köln ihre Verbundenheit mit dem Kölner Stadtarchiv ausdrücken. Wie die Hochschule mitteilt, werden in dieser vom Historischen Seminar I veranstalteten Ringvorlesung Studierende, Historiker und Archivare Aspekte der Stadtgeschichte behandeln und über die Bestände des Archivs informieren. Außerdem werden sie auf den Stand der Aufräumarbeiten eingehen und die Perspektiven für die Zukunft beschreiben.

Folgende öffentliche Termine sind geplant:

22. April: Dr. Bettina Schmidt-Czaia (Historisches Archiv Stadt Köln): Zum Stand der Rettung des Historischen Archivs der Stadt Köln/
Dr. Ulrich Soénius (Rheinisch-Westfälisches Wirtschaftsarchiv), Die Kölner Archive - Quellen für die Forschung

6. Mai: Prof. Dr. Gerd Schwerhoff (Technische Universität Dresden). Kölner Kriminalgeschichte(n). Verbrechen und Strafen vom 15. bis zum 18. Jahrhundert.

20. Mai: Prof. Dr. Werner Eck (Universität zu Köln), Das Projekt "Die Geschichte der Stadt Köln" nach der Katastrophe.

10. Juni: (anderer Ort, andere Zeit) Hörsaal XXIV Hauptgebäude, 18.30 - 20.00 Uhr: Prof. Dr. Ralph Jessen (Universität zu Köln) und Studierende, Köln - eine Großstadt in der Moderne nach 1945. Lehrerfahrungen und Forschungsperspektiven zur Zeitgeschichte

17. Juni: (anderer Ort) Hörsaal II Hauptgebäude Prof. Dr. Eberhard Isenmann (Universität zu Köln), Demokratie oder Oligarchie? Die Neuordnung der Kölner Stadtverfassung im Spätmittelalter: Verbundbrief (1396) und Transfixbrief (1513).

24. Juni: Dr. Gerald Mayer (Landesarchiv Baden-Württemberg, Stuttgart), Digitalisierung - Zukunft des Archivs? Vortrag und Podiumsdiskussion

8. Juli: Dr. Maren Möhring (Universität zu Köln), Ausländische Gastronomie in Köln nach 1945. Die Internationalisierung der Ernährung.

Alle Vorlesungen bis auf die gesondert ausgewiesenen finden mittwochs von 18.15 bis 19.45 Uhr im Hörsaal A 2 des Historischen Seminars der Uni Köln statt.


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