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Literatur - 25. Januar 2012 - Thomas Glahn

Martin Walser liest Muttersohn

Der Schriftsteller kommt in die Kammerspiele nach Bad Godesberg, um aus seinem Roman zu lesen.


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Martin Walser liest am 8. Februar in den Kammerspielen aus seinem Roman „Muttersohn, der im Sommer 2011erschienen ist. Der 84-jährige Georg-Büchner-Preisträger zählt zu den renommiertesten deutschen Schriftstellern der Nachkriegszeit.

"Muttersohn" handelt von Anton Percy Schlugen, dessen Mutter Josefine jahrelang Briefe an Ewald Kainz schreibt, die sie ihrem Sohn vorliest, aber nie abschickt. So vermittelt sie Percy, dass zu seiner Zeugung kein Mann nötig gewesen sei. Eines Tages wird Percy als Krankenpfleger in einem psychiatrischen Krankenhaus mit dem Fall des Suizid-Patienten Ewald Kainz betraut.

Martin Walser, geboren 1927 in Wasserburg, lebt in Überlingen am Bodensee. Für sein literarisches Werk erhielt er zahlreiche Preise, darunter 1981 den Georg-Büchner-Preis und 1998 den Friedenspreis des deutschen Buchhandels. Außerdem wurde er mit dem Orden "Pour le Mérite" ausgezeichnet und zum "Officier de l’Ordre des Arts et des Lettres" ernannt.

Zuletzt erschienen seine Romane "Ein liebender Mann, Leben und Schreiben: Tagebücher 1974-1987" sowie die Novelle "Mein Jenseits".

Termin: Mittwoch, 8. Februar, 19.30 Uhr, Kammerspiele.


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