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Kulturarbeit - 08. Juli 2010 - Klaus Torsy
Kulturhaushalt des Bundes bleibt stabil
Neumann: Ausdruck besonderer Wertschätzung der Kultur für die Gesellschaft. Kulturrat sieht wichtiges Signal für Länder und Kommunen.
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Das Bundeskabinett hat den Regierungsentwurf zum Haushalt 2011 beschlossen. Obwohl der Entwurf insgesamt unter dem Vorzeichen massiver Einsparbemühungen steht, bleibt der Kulturhaushalt nach Angaben von Kulturstaatsminister Bernd Neumann im kommenden Jahr unbeeinträchtigt.
So sollen unter anderem die Digitalisierung der Kinos, das Subventionsprogramm der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten sowie die Deutsche Digitale Bibliothek maßgeblich finanziell unterstützt werden.
Allein 41 Millionen Euro sollen in den Jahren 2011 bis 2014 in Forschungsprojekte im Kulturbereich fließen. Laut Neumann stehen dabei Jugendschutzprogramme im Internet, die Fortsetzung der Provenienzforschung, der Arbeitsmarkt Kultur und die Erhaltung des schriftlichen Kulturgutes im Mittelpunkt.
"Damit bringt die Bundesregierung die besondere Bedeutung, die sie der Kultur für unsere Gesellschaft beimisst, erneut zum Ausdruck", kommentierte Neumann den Kulturhaushalt.
Der Deutsche Kulturrat begrüßte den Regierungsentwurf, vor allem auch mit Blick auf die Kultur-Investitionen vor Ort. Kulturrat-Geschäftsführer Olaf Zimmermann erklärte: "Stabilität im Etat des Kulturstaatsministers ist in finanzpolitisch schwierigen Zeiten ein richtiges und wichtiges Signal, besonders an die Länder und die Kommunen."
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