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Musik, Kulturarbeit - 12. Juni 2009 - Klaus Torsy
Kregel: Beethovenhalle ist nicht zukunftsfähig
Bonns Stadtdirektor wendet sich mit einem Brief an die Bürgerinitiative gegen den Bau des Festspielhauses. "Historische Chance nutzen."
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Laut einer Mitteilung von heute hat Stadtdirektor Volker Kregel in einem Brief an die Bürgerinitiative gegen den Bau eines Festspielhauses unterstrichen, dass die alte Beethovenhalle als anspruchsvolle Musikstätte weder zukunfts- noch konkurrenzfähig sei. Daher, so Kregel, müsse die Stadt "die historische Chance nutzen, eine neue Konzerthalle in der Beethovenstadt Bonn zu errichten".
Kregel, der Leiter der Festspielhaus-Projektgruppe in der Stadtverwaltung ist, antwortete damit auf einen Brief der Initiative. Weiter habe er ausgeführt, dass Bonn zu Recht stolz darauf sei, Geburtsstadt Ludwig van Beethovens zu sein. Hier werde immer "der Ort zum Bewahren des musikalischen Erbes dieses einzigartigen Musikers und Komponisten sein."
Darüber hinaus habe Kregel das weitere Auswahl- und Entscheidungsverfahren erläutert und an die Zusage der drei Sponsoren Telekom, Post und Postbank erinnert, die das Festspielhaus finanzieren wollen, dass die Entscheidung über den Siegerentwurf zum Ende dieses Jahres erfolgen solle. Vor wenigen Tagen hatten sich Kulturvertreter, Verwaltung und Sponsoren auf zwei Architekturentwürfe geeinigt, von denen einer verwirklicht werden soll.
Kregel geht davon aus, dass der Rat der Stadt Bonn vor der Entscheidung über den Siegerentwurf keine Beschlüsse über den Abriss der Beethovenhalle und den Neubau eines Festspielhauses fassen wird.
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