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Sonstiges - 22. September 2011 - Thomas Glahn

Geld für die schönsten Fassaden

Der Fassadenwettbewerb 2011 ist entschieden. 10.800 Euro Preisgeld für die Sieger. Ehrung im Alten Rathaus.


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Die Siegerfassaden: Argelanderstraße 19, ... (Foto: Andreas Vogel)

... Breite Straße 79, ... (Foto: Wolf Groß und Ruth Parigger)

... Humboldtstraße 6, ... (Foto: Wilfried u. Rose Wolfgarten)

... Johannes-Henry-Straße 17 ... (Foto: Berthold Halsband u. Annik Leguen ep Halsband)

... und Kaiserstraße 95. (Foto: Anne-Kathrin Gentz-Schönfelder und Thomas Schönfelder)

Im Alten Rathaus haben heute Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch, Karl-Heinz Morschhaeuser von der Sparkasse Köln-Bonn und der stellvertretende Vorsitzende von Haus und Grund, Helmut Görgen, die Eigentümer der renovierten Gebäude geehrt.

Dr. Ludger-Josef Sutthoff vom Rheinischen Amt für Denkmalpflege und Jurymitglied erläuterte die besonderen Merkmale der fünf Gewinner-Objekte und die Entscheidung des Preisgerichtes.

In diesem Jahr konnte die fachkundige Jury, der Architekten sowie Vertreter der Malerinnung, des Rheinischen Amtes für Denkmalschutz und der Stadt Bonn angehören, aus 78 Bewerbungen ihre Wahl treffen.

Insgesamt fünf erste und acht zweite Preise hat die Jury ausgesprochen. Jeweils auf dem ersten Platz, dotiert mit je 1.200 Euro, landeten:

Argelanderstraße 19 von Andreas Vogel, Breite Straße 79 von Dr. Wolf Groß und Ruth Parigger, Humboldtstraße 6 von Dr. Wilfried und Rose Wolfgarten, Johannes-Henry-Straße 17 von Berthold Halsband und Annik Leguen ep Halsband sowie Kaiserstraße 95 von Anne-Kathrin Gentz-Schönfelder und Thomas Schönfelder.

Alle Gebäude stehen unter Denkmalschutz und haben die Jury durch die professionelle und sensible, die Belange des Denkmalschutzes würdigende Renovierung beeindruckt.

Während die ersten vier Objekte mehr oder minder typische Vertreter der Gründerzeit sind, stammt das Haus Kaiserstraße 95 zwar auch aus dieser Epoche, orientiert sich aber mehr an der deutschen Schloss- und Burgenarchitektur des 15. und 16. Jahrhunderts.

Folgende Objekte wurden mit einem zweiten Preis und jeweils 600 Euro ausgezeichnet:

Händelstraße 22 von Birgit Annas, Jagdweg 27 von Elfriede und Herbert Faber, Kurfürstenstraße 73 von Christin Römer, Lessingstraße 33 von Otto Burchardi-Theiss, Rittershausstraße 13 von Bernhard und Marion Laux, Wilhelm-Levison-Straße 2 von Jens Jacob, Wilhelm-Levison-Straße 31 von Dr. Stefanie Montag und Wolfstraße 18 von Harri Koppitsch.

Der Fassadenwettbewerb der Stadt fand zum 38. Mal statt. Sein Ziel: privates Engagement zum Erhalt des Bonner Stadtbildes zu würdigen. Seit 1972 wurden bislang genau 1.081 Objekte prämiert und mit über 257.000 Euro Preisgeld bedacht.


Fassadenwettbewerb 2012

Auch im nächsten Jahr soll es einen Wettbewerb geben. Teilnahmeberechtigt sind Hausfassaden im Bonner Stadtgebiet, die renoviert und bei denen die Arbeiten im laufenden Kalenderjahr 2011 abgeschlossen worden sind.

Bewerbungen nehmen Theo Böhm und Clemens Jüssen (Telefon 0228 / 77 26 15) vom Zentralen Vergabeamt der Stadt Bonn bis zum 31. Januar 2012 entgegen.


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