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Kulturarbeit, Musik - 21. Februar 2010 - Klaus Torsy

Festspielhaus in der Rheinaue?

Nimptsch-Interview: Alternative Standorte zur Beethovenhalle werden geprüft – und würden auf jeden Fall mehr kosten.


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Wegen des wachsenden Widerstands gegen den Abriss der Beethovenhalle prüfen die drei Sponsoren des geplanten Festspielhaus Beethoven – die Bonner DAX-Unternehmen Post, Telekom und Postbank – nun alternative Standorte. Dies erklärte Bonns Oberbürgermeister gegenüber dem Kölner Stadt-Anzeiger. Im Gespräch sind danach der Alte Zoll, der Park zwischen Villa Hammerschmidt, Kanzlerbungalow und Palais Schaumburg sowie die Rheinaue.

Die Projektpartner würden, so Nimptsch, die Alternativen durchrechnen. Anschließend seien die Bonnerinnen und Bonner gefragt. "Wenn sie (die Bonner, d. Red.) die Beethovenhalle unbedingt erhalten wollen, können sie die Alternativen prüfen", erklärte der OB. Ein alternativer Standort verursache aber weitere Kosten, denn die Beethovenhalle müsse in jedem Fall mit rund 20 Millionen Euro saniert werden.

Außerdem ließ Nimptsch durchblicken, dass der Bau des Festspielhauses zulasten der übrigen Spielstätten gehen werde. Neben den städtischen Spielstätten samt Oper nannte er dabei auch die freie Szene, die von der Stadt finanziell gefördert werde. "Man wird vermutlich nicht alles haben können - und noch ein Festspielhaus dazu", so Nimptsch.


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