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Kulturarbeit, Theater - 30. November 2010 - Klaus Torsy
Erst den Kanal
Die Stadt will untersuchen, was die Sanierung von Beethovenhalle und Opernhaus bis 2020 kostet – ohne die Kosten für eine bessere Ausstattung. Maßnahmen werden mit 5,7 Millionen Euro bzw. 8,2 Millionen Euro veranschlagt.
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Die Stadt Bonn hat heute angekündigt, mittels zweier Stufenpläne bis zum Jahr 2020 die Kosten zur Beseitigung bisher bekannter Mängel an Dach und Fach von Beethovenhalle und Oper zu ermitteln. Basis hierfür sollen die aktuellen Nutzungsbedingungen sein. Nicht veranschlagt werden dabei die Kosten, die durch Maßnahmen bei der Bühnentechnik oder der Akustik notwendig wären.
Demnach veranschlagen die Haushälter rund 5,7 Millionen Euro für die Beethovenhalle bis zum Jahr 2020. Im Haushaltsjahr 2011 sollen hierfür über 1,7 Millionen Euro, für 2012 etwas mehr als 1 Million Euro angemeldet werden.
Für das Opernhaus werden bis 2020 insgesamt 8,2 Millionen Euro für Sanierungsmaßnahmen benötigt. Im Haushaltsjahr 2011 sind dazu rund 1,2 Millionen Euro, für 2012 etwa 1,1 Millionen Euro vorgesehen.
Die Maßnahmen erstrecken sich in erster Linie auf den Brandschutz, die Erneuerung der Sanitäranlagen, die Sicherheitsbeleuchtung, Dach- und Aufzugsreparaturen sowie auf Kanaluntersuchungen. Aufwendungen zur Verbesserung von Bühnentechnik und Ausstattung der beiden Häuser sind ausdrücklich nicht inbegriffen.
In der nächsten Sitzung des Kulturausschusses am 8. Dezember sollen die Pläne vorgestellt werden.
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