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Literatur, Kulturarbeit - 11. März 2010 - Christiane Wiegand
Deutscher Hörbuchpreis verliehen
Maria Schrader und Andreas Fröhlich wurden als beste Interpreten ausgezeichnet. Publikumspreise gingen an den "Hobbit" und "Biss zum Ende der Nacht".
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Im Rahmen der Eröffnungsgala des Literaturfestivals lit.COLOGNE wurde am gestrigen Abend der Deutsche Hörbuchpreis 2010 verliehen.
Schauspielerin Maria Schrader wurde als beste Interpretin für ihre Arbeit an der Hörbuchversion von Andrew Sean Greers "Geschichte einer Ehe" ausgezeichnet. Der Preis für den besten Interpreten ging an Andreas Fröhlich, der bereits zum dritten Mal nominiert war. Der durch "Die drei ???" bekannte Sprecher wurde für seine Interpretation von Erlend Loes Roman "Doppler" geehrt.
In der Kategorie "Beste Information" ging der Hörbuchpreis an die Schauspieler Peter Simonischek und Gert Voss. Voss und Simonischek konnten die Jury mit ihrer Interpretation des Briefwechsels zwischen Schriftsteller Thomas Bernhard und seinem Verleger Siegfried Unseld überzeugen.
Als "Beste Fiktion" wurde das erzählerische Gesamtwerk des Autors und Filmemachers Alexander Kluge ausgezeichnet. "Bestes Kinderhörbuch" wurde das Hörspiel "Wie man unsterblich wird" nach einer Romanvorlage von Sally Nichols. In der bereits mehrfach ausgezeichneten WDR-Produktion geht es um einen leukämiekranken Jungen, der sich im Krankenhaus mit einem anderen jugendlichen Patienten anfreundet.
Die Publikumspreise "HörKules" und "HörKulino" gingen an Gert Heidenreichs Interpretation von J. R. R. Tolkiens "Der Hobbit" als bestes Erwachsenenhörbuch und an Schauspielerin Ulrike Grote für Stephenie Meyers "Biss zum Ende der Nacht" als bestes Kinderhörbuch.
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