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Kulturarbeit - 11. Mai 2010 - Klaus Torsy
Bleiben Bonner Bäder erhalten?
Nimptsch: Jedes Kind soll schwimmen lernen können. Mit sparsamer Bewirtschaftung können Deckungslücken geschlossen werden.
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Lichtblick für die Bäder in Bonn: In einer vierstündigen Haushaltsklausur hat der Verwaltungsvorstand am heutigen Dienstag die Etatlage der Stadt Bonn nach der Steuerschätzung diskutiert. Zwar fehlen dem Stadtkämmerer in den kommenden drei Jahren weitere 19 Millionen Euro an Steuergeldern. Dennoch könnte es wenigstens für die Bäder Hoffnung geben.
Danach strebt Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch an, auch künftig in jedem Stadtbezirk ein öffentliches Hallenbad und ein öffentliches Freibad zu unterhalten. "Wir wollen damit einen Beitrag leisten, damit jedes Bonner Kind schwimmen lernen und Schulschwimmen stattfinden kann", erklärte der OB.
Laut Berechnungen des Verwaltungsvorstands zur Haushaltsplanung 2010 bis 2013 können durch sparsame Bewirtschaftung in allen Haushaltsbereichen die zuletzt eingetretenen Deckungslücken geschlossen werden. Die Stadt profitiert hierbei nach eigenen Angaben auch davon, dass die Bundeszuschüsse für Unterkunftskosten bei Langzeitarbeitslosen nun doch nicht gesenkt werden.
Der Projektbeirat Bäder erhält in der kommenden Woche eine Übersicht, in der Investitionen, Aufwand und Ertrag zu den einzelnen Bädern dargestellt wird. Der Verwaltungsvorstand will dem Rat Anfang Juni Ergänzungsblätter zum Haushalt vorlegen.
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