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Musik - 11. September 2009 - Thomas Glahn
Beethoven-Orchester mit mehr Abonnenten
Kulturdezernent Krapf: Stefan Blunier hat sich "messbar" in die Herzen des Publikums dirigiert.
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Für die Beethovenstadt Bonn scheint sich Stefan Blunier als Glücksgriff für den Posten des Generalmusikdirektors (GMD) herauszukristallisieren. Bereits in seiner ersten Spielzeit hat er sich offenbar in die Herzen seines Publikums hineindirigiert "messbar", wie Bonns Kulturdezernent Ludwig Krapf sichtlich zufrieden feststellt: "Gegen den allgemeinen Trend ziehen unsere Abozahlen wieder an und auch der Zuspruch des Publikums insgesamt nimmt zu".
Krapf ist nicht um eine Erklärung dieser überraschenden Entwicklung verlegen: "Stefan Blunier ist nicht nur ein kluger und wunderbarer Musiker; er schafft es durch seine Persönlichkeit und durch seinen Charme auch, Menschen zu begeistern und dann für das Beethoven-Orchester zurückzugewinnen."
Der Kulturdezernent macht dafür vor allem die Programme des GMD verantwortlich, die sehr viel sinnlicher und emotional ansprechender geworden seien. Hinzu komme die offene Art, mit der Blunier das Publikum für das Beethoven-Orchester gewinne, mit seinen persönlichen Einführungen vor den Konzerten oder auch mit seiner Moderation beim Open Air-Konzert auf dem Markt.
Darüber hinaus lobte Krapf auch Bluniers Entscheidung, Thomas Honickel als ersten hauptamtlichen Konzertpädagogen in NRW nach Bonn zu verpflichten. "Bobbys Klassik", die Reihe für junge Hörerinnen und Hörer, sei bereits jetzt ein Selbstläufer.
"Wenn wir die Begeisterung, die dort geweckt worden ist, verstetigen können, ist mir um ein neues Publikum nicht bange." Außerdem führt Krapf diesen Erfolg auch zurück auf die erfolgreiche Arbeit der städtischen Musikschule. Die Basisarbeit, die in der Musikschule geleistet werde, trage jetzt auch für ein zukünftiges Orchesterpublikum Früchte, so Krapfs Einschätzung.
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