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Kulturarbeit - 22. Dezember 2009 - Klaus Torsy

800.000 Euro für den Spielbetrieb

Der Rat beschließt Finanzspritze für weitere Öffnung von Beethovenhalle und Plenarsälen. Nimptsch: Fortsetzung liegt im Interesse der Stadt.


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Der Spielbetrieb im World Conference Center Bonn (WCCB)
ist vorerst gesichert. (Foto: Michael Sondermann/Presseamt)

Auch nach der Insolvenz der WCCB Management GmbH stehen Beethovenhalle und Plenarsäle als Veranstaltungsorte zur Verfügung. Mit einer breiten politischen Mehrheit hat der Rat der Stadt Bonn am Montagabend den Weg über den 1. Januar 2010 hinaus geebnet.

Mit den Stimmen von CDU, SPD, Grünen, FDP und Bürgerbund wurde die Stadtverwaltung ermächtigt, dem Insolvenzverwalter Christopher Seagon zur Fortführung des Betriebs in den drei Sälen "für einen Zeitraum bis zu einer anderweitigen Lösung" einen Zuschuss von vorerst 800.000 Euro zu gewähren.

Damit können die bereits gebuchten Veranstaltungen – Konzerte, Prinzenproklamation, Karnevalssitzungen, Tagungen und Konferenzen – wie geplant durchgeführt werden. Auch mittelfristig ist nach Einschätzung der Verwaltung die Buchungsperspektive gesichert.

Bereits am Montagvormittag hatte Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch erklärt: "Die kontinuierliche Fortsetzung des Veranstaltungsbetriebes in der Beethovenhalle und in den Plenarsälen des Konferenzzentrums liegen im Interesse der Stadt".

In seiner Februarsitzung will der Rat sich beraten und entscheiden, wie der Betrieb von Beethovenhalle und Plenarsälen im Zusammenhang mit der Vermarktung des WCCB-Gesamtareals fortgeführt werden kann.


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