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Musik, Kulturarbeit - Klaus Torsy

Stadt erhöht Zuschuss für Beethovenfest

Ab 2011 auf jährlich 1,6 Millionen Euro. Auch an den Betriebskosten für das geplante Festspielhaus wird sich die Stadt "in namhafter Höhe beteiligen", so OB Dieckmann.


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Das Beethovenfest hat seinen festen Platz in der nationalen und auch internationalen Festspiellandschaft. Dies erklärte Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann zum Auftakt des diesjährigen Festivals, das vom 4. September bis 3. Oktober in Bonn und Umgebung stattfindet.

Sie hob hervor, dass die Stadt und die Sponsoren 21 Millionen Euro seit 1999 in das jährliche Beethovenfest investiert haben. Ihren Beitrag will die Stadt trotz schwieriger Haushaltslage sogar noch steigern: Ab 2011 sollen es 1,6 Millionen Euro und damit 330.000 Euro pro Jahr mehr als derzeit sein. Hauptsponsoren des Festivals sind die Sparkasse Köln/Bonn, die Deutsche Post DHL und die Deutsche Welle. Darüber hinaus beteiligen sich zahlreiche Eventsponsoren.

"Im Licht" ist das Motto des diesjährigen Festivals Die Schirmherrschaft hat Bundeskanzlerin Angela Merkel übernommen. Auch in diesem Jahr wird es unter dem Motto "Das Junge Beethovenfest" wieder Angebote für Jugendliche geben, darunter auch ein Konzert ("Klassik meets Hip Hop"), das von einem Schülerteam organisiert wird.

Auch die Region bis hin zur Burg Namedy ist in das Programm einbezogen. Mit Public Viewing am 12. September, Ausstellungen in Kunstverein, Beethoven-Haus und Stadtmuseum und zahlreichen Plakaten und Mega-Lightboards soll das Beethovenfest auch in der Stadt erlebbar sein.

"Unverzichtbar sind auch die 'Bürger für Beethoven'", würdigte die Oberbürgermeisterin das Engagement des Vereins, der gemeinsam mit der Musikschule, der Deutschen Post DHL und der Beethovenfest gGmbH für das Eröffnungsfest am 5. September verantwortlich zeichnet.

Die Oberbürgermeisterin unterstrich auch die Bedeutung des geplanten Festspielhauses für die Tradition des Beethovenfestes in Bonn. Der Erfolg des Festivals habe den Keim für das Projekt gelegt. Zurzeit würden die vielfältigen Entscheidungen von den drei beteiligten Unternehmen – Deutsche Post, Deutsche Telekom, Postbank – und der Stadt sorgfältig vorbereitet. Die Stadt werde sich an den laufenden Betriebskosten in namhafter Höhe beteiligen, so Dieckmann. Auch über Ersatzspielstätten für die Bauzeit werde intensiv nachgedacht.


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