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Kulturarbeit, Theater - Klaus Torsy
Ist das Kunst oder kann das weg?
Theater Bonn mobilisiert gegen beabsichtigte Kürzungen, unter anderem mit einer Podiumsdiskussion im Opernhaus.
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Kürzungen seitens der Stadt bei den Mitteln für Theater Bonn ab 2013, jüngst die von Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch unter dem Stichwort regionale Zusammenarbeit ins Spiel gebrachte Verlagerung der Oper nach Köln – derlei Pläne, und seien es nur öffentliche Gedankenspiele, sorgen für mächtig Gegenwind auf Seiten der Theatermacher.
Für den 16. Dezember hat Theater Bonn zu einer Demonstration gegen Kürzungen aufgerufen: Vom Opernhaus wollen Freunde und Unterstützer von Theater und Kultur in der Bundesstadt zum Stadthaus ziehen, wo ab 18 Uhr der Rat tagt. Auf einer elektronischen Unterschriftenliste im Internet kann man den Protest unterstützen.
Zur aktuellen kulturpolitischen Debatte und die eigenen Perspektiven veranstaltet Theater Bonn am kommenden Samstag ein öffentliches Podiumsgespräch im Opernfoyer. Der provokante Titel: "Ist das Kunst oder kann das weg?"
Bernd Loebe (Intendant der Oper Frankfurt, Vorsitzender der Deutschen Opernkonferenz), Ulrich Khuon (Intendant Deutsches Theater Berlin) und Rolf Bolwin (Geschäftsführender Direktor des Deutschen Bühnenvereins) wollen über die Zukunft des Theaters diskutieren, die Moderation liegt in Händen von Andreas Rossmann (Frankfurter Allgemeine Zeitung).
Termin: Samstag, 11. Dezember 2010, 17 Uhr, Opernfoyer, Eintritt frei.
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