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Musik, Sonstiges - Klaus Torsy
Grün rockt
Premiere bei der Rheinkultur: Musikfans drehen Videos zum Thema Open-Air und Umweltschutz. Ausgewählte Filme werden beim Festival gezeigt, den Siegern winken Preisgelder.
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Wenn am ersten Juli-Wochenende die 29. Rheinkultur steigt, spielt neben der Musik auch der Umweltschutz wieder eine Hauptrolle. Dazu haben die Veranstalter nun erstmals einen Videowettbewerb ausgerufen: Künstler, Veranstalter und Besucher sind aufgefordert, im Vorfeld des Festivals ein Video zum Thema Open-Air und Umweltschutz zu drehen.
Seit vielen Jahren hat das Festival in der Bonner Rheinaue sich den Umweltschutz auf die Fahne geschrieben. Das Markenzeichen „Green Rocks“ wird in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit dem norddeutschen Ökostromanbieter NaturWatt ausgebaut. Eine Grüne Bühne ist wieder im Programm, die mit Ökostrom, energieeffizienten Anlagen, lokalem Catering und geringen Transportwegen so umweltfreundlich wie möglich arbeitet.
Die Musikfans, die nach Veranstalterangaben aus der ganzen Republik und dem näheren Ausland nach Bonn strömen, sollen durch den Kreativwettbewerb weiter für das Thema erwärmt werden. Unter dem Titel „Music for Generations“ können sie sich dazu auf der Plattform jovoto.com bis zum 14. Juni anmelden, ein Video entwickeln und veröffentlichen. Der Film soll auf positive und humorvolle Art zeigen, wie man Livemusik unter freiem Himmel umweltgerecht veranstaltet und welchen Beitrag jeder Einzelne dazu leisten kann.
„Unsere Vision ist eine zukunftsfähige Musikbranche mit Vorbildcharakter in der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen. Wir setzen auf eine rege Teilnahme und smarte Ideen“, sagt Jacob Bilabel, Gründer der Green Music Initiative. Die Initiative für eine klimaverträgliche Musik- und Entertainmentbranche ist neben NaturWatt als weiterer Partner der Rheinkultur und Jurymitglied im Boot.
Insgesamt 5.000 Euro Preisgeld
Alle Teilnehmer haben die Möglichkeit, sich mit der Jury und anderen Kreativen auszutauschen und sich inspirieren zu lassen. Der Film sollte folgende technische Voraussetzungen erfüllen:
Länge: 30-50 Sekunden, Dateiformat: .avi oder .mov, Standard: PAL 16:9, anamorph (keine Letterbox), progressive scan, Auflösung: 720 x 576 (je höher die Auflösung, desto besser die Sendequalität auf Videoscreen), keine kompilierten DVDs.
Insgesamt 5.000 Euro Preisgeld winkt den Gewinnern. Fünf der Videos werden auf dem Videoscreen der Hauptbühne während des Rheinkultur ausgestrahlt.
Neben dem Videowettbewerb wird am 2. Juli auf dem Festivalgelände auch wieder ein Informationsstand die Musikfans über Möglichkeiten eines umweltfreundlichen Festivals aufklären.
„Wir möchten auf diese Art unsere Besucher und Fans weiter in unsere Umweltbemühungen einbinden und sie zu einem Teil von Rheinkultur Green Rocks machen“, sagt Holger Schmidt, Geschäftsführer der Rheinkultur. „Ganz nach dem Motto ‚Sauber Rocken - Green Rocks’.“
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