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Musik, Kulturarbeit - Klaus Torsy
Festspielhaus-Mittel für Modernisierung der Beethovenhalle
Nach dem Rückzug der Telekom aus dem Projekt Festspielhaus Beethoven: Der Verein "ProBeethovenhalle" ruft zu einer denkmalgerechten Modernisierung der Beethovenhalle auf.
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Der Verein "ProBeethovenhalle" hat einen Appell an den Bund und das Land Nordrhein-Westfalen gerichtet, Mittel für eine Modernisierung der Beethovenhalle bereitzustellen. Bund und Land sollten sich, nachdem die Chancen auf eine Verwirklichung des Festspielhauses dramatisch gesunken sind, für eine "nachhaltige Ertüchtigung" der Konzerthalle einsetzen, so der Verein in einer Pressemitteilung.
Zuletzt hatte sich die Deutsche Telekom praktisch aus der Finanzierung für das Festspielhaus verabschiedet. Die Unterstützung des laufenden Betriebs könne man sich vorstellen. "Aber das bisherige Bauherrenmodell ist aus heutiger Sicht unrealistisch", so Stephan Althoff, der Leiter des Konzern-Sponsorings, im General-Anzeiger.
Daher wollen sich die Freunde der Beethovenhalle nun auf allen politischen Ebenen dafür starkmachen, dass die von Bund und Land für einen Neubau zugesicherten Mittel umgewidmet und für die Sanierung der Beethovenhalle eingesetzt werden.
"Eine denkmalgerechte Modernisierung der Beethovenhalle muss bis zum Jahr 2020 abgeschlossen sein, damit darin der 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven würdig gefeiert werden kann", so Hans Hinterkeuser, Geschäftsführer von "ProBeethovenhalle".
Kulturkonzept mit Beethovenhalle
Dementsprechend begrüße der Verein die aktuellen Bemühungen von Verwaltung und Rat der Stadt Bonn, die vordringlichsten Reparatur- und Pflegemaßnahmen für die nächsten fünf Jahre sicherzustellen. Des Weiteren wolle man sich dafür einsetzen, dass im Rahmen des zu erstellenden Kulturkonzeptes für die Stadt Bonn ermittelt werde, welche Funktionen der Beethovenhalle in Zukunft zukommen werden.
"Die künftigen Nutzer der Halle sollten ihre Wünsche in Hinblick auf die eigenen Nutzungsanforderungen einbringen dürfen", heißt es von Vereinsseite. Maßgeblich hierbei sei die Denkmalpflege, schließlich steht die Beethovenhalle seit 1990 unter Denkmalschutz. So könne die Beethovenhalle in vielfacher Hinsicht – Stichwort Akustik und Hinterbühnenbereich – optimiert und angepasst werden.
Nach dem Verlust des Plenarsaales im Bundesviertel sieht der Verein die Beethovenhalle als authentisches Zeugnis für die Nachkriegsarchitektur und die Zeit Bonns als Bundeshauptstadt ("Bühne der Bonner Republik"). Daher freue man sich über die Ankündigung von Bonns Oberbürgermeisters Jürgen Nimptsch, dass die Feierlichkeiten zur Deutschen Einheit im nächsten Jahr zum Teil in der Beethovenhalle stattfinden sollen.
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