Logo Kultur-in-Bonn.de
Anzeige
Ausstellung - Jana Ronzhes

Die drei neuen Gesichter des Ägyptischen Museums

Das Ägyptischen Museum in Bonn ist leider kaum bekannt. Das soll sich jetzt ändern.


Anzeige



Kurator Michael Höveler-Müller und Kollegin Danica Fendel zeigen das Grabgesicht. (Foto: J. Ronzhes)

Cordula Jüngel enthüllt das neue Logo. (Foto: J. Ronzhes)

Das neue Logo des Ägyptischen Museums. (Foto: J. Ronzhes)

Das erste neue Gesicht des Ägyptischen Museum ist Michael Höveler-Müller. Er ist der neue Kurator und wünscht sich, dass das Museum nun mehr „besucherorientiert gestaltet und das Interesse an Ägypten geweckt wird“. Der 35-jährige Ägyptologie- und Archäologie-Absolvent der Universität Bonn in hat in nächster Zeit viel vor.

An seine Seite hat er sich das zweiköpfige Team von frischeminze, einem Bonner Grafik- und Designunternehmen geholt. Dieses hat das zweite neue Gesicht gestaltet: das Logo. Darauf zu sehen ist die Maske des Pen-ta-hut-hetep. Das neue Logo soll „das Widererkennungsmerkmal des Museums und zudem gut reproduzierbar“ sein, so Ina Vehring, die Designerin von frischeminze. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Cordula Jüngel hat sie das Logo entworfen und nun der Öffentlichkeit vorgestellt.

Beim dritten Gesicht schließlich handelt es sich um das Sarggesicht, das die Direktorin Ursula Rößler-Köhler dem Museum überreichte: Ein idealisiertes Gesicht aus Holz, das cirka 1000 v. Chr. hergestellt und an einem Sarkophag befestigt wurde.

Darüber hinaus möchte das Ägyptische Museum seine Besucher schon bald mit einer besser strukturierten Ausstellungsform begrüßen. Darin sollen die drei vorhandenen Themenbereiche Haus, Grab und Tempel farblich voneinander getrennt werden und somit der rote Faden der Ausstellung deutlicher hervortreten.

Vom 24. bis 26. November bleibt das Museum wegen des Ausstellungsumbaus geschlossen. Danach lädt es die Besucher ein zu der neuen Ausstellung „Das geheimnisvolle Grab 63“, die vom 27.November bis zum 30.Mai 2010 zu sehen ist.

Darin stellt das Ägyptische Museum Bonn als erstes Museum weltweit die Entdeckungen des amerikanischen Archäologen Otto Schaden in Form von Objekten und Originalzeichnungen der Künstlerin Susan Osgood aus. Schaden ist 2006 mit seinem Team auf eine neue Kammer im Tal der Könige gestoßen. Auch inhaltlich also ein verheißungsvoller Start in die neue Zukunft des Ägyptischen Museums Bonn.

Ägyptisches Museum der Universität Bonn, Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag: 12 – 18 Uhr, Eintritt: Erwachsene 3,50 €, erm. 2,50 €.



Diesen Artikel bookmarken:  
twitter.com  facebook.com  Mister Wong  LinkaARENA  StudiVZ.de  MySpace.com  Technorati  oneview  del.icio.us  google.com  YahooMyWeb  live.com  digg.com  MyLink.de  Webnews  YiggIt  Folkd  stumbleupon.com  Reddit  

Artikel per eMail weiterempfehlen
Anzeige

Tagestipps Donnerstag, 17.05.12

Alle Termine einer Veranstaltungsreihe:
Kalenderübersicht >>      Ticketshop >>
Anzeige

Nachrichten

Musik - 16.05.12
300 Stimmen für „Luther in Worms“
Luther_in_Worms_kib.jpg
Mit dem großen spätromantischen Oratorium von Ludwig Meinardus wird die Musikwoche zur Feier der Lutherdekade in der Kreuzkirche feierlich eröffnet. Ein Projekt zum Mitsingen für Sängerinnen und Sänger zwischen 15 und 60 Jahren.

Ausstellung - 16.05.12
Wolle für Beton
Haekel-Vostell_kib.jpg
Anwohnerinnen aus dem Musikerviertel stricken und häkeln einen Überzug – für ein Kunstwerk vor dem LVR-Landesmuseum.

Literatur - 15.05.12
Liebesgrüße aus Deutschland
Wladimir_Kaminer_kib.jpg
Ein Russe in Berlin und hierzulande: Kultautor Wladimir Kaminer liest am Sonntag im Pantheon aus seinem neuen Buch.

Musik - 15.05.12
Öffentliche Proben für Chorfest
BonnerVokalensemble2011-kib_01.jpg
Das Bonner Vokalensemble stellt sein Wettbewerbsprogramm für das Deutsche Chorfest 2012 in zwei öffentlichen Generalproben vor.

Musik - 15.05.12
Masurenko für Kashkashian
KIB_IMG_8870_333_07.jpg
Umbesetzung beim letzten Konzert im Kammermusiksaal: Tatjana Masurenko springt für Kim Kashkashian ein.

Anzeige

Magazin

Themen, Kritiken & Berichte
Kritik: Kino
Der Fischer und seine Frau
„Lachsfischen im Jemen“ hat eine hübsche Grundidee, lässt allerdings einiges von ihrem komischen Potenzial liegen. Regisseur Lasse Hallström lenkt die Geschichte lieber ins sichere Fahrwasser einer romantic comedy. Die gute Besetzung hilft über Schwachstellen hinweg.

Thema: Musik, Kulturarbeit
Festival-Zuschauer mit eigenem Aschenbecher
RHEINKULTUR_2011-kib_01.jpg
Ob Gartenparty oder Musikfestival: Mit dem neuen Wettbewerb Green Spots sucht der Bonner Verein Sounds for Nature Foundation Videoclips zum Thema umweltfreundliches Feiern.

Kritik: Kino
Dick und Doof
In „21 Jump Street“ erleben zwei verdeckt ermittelnde Jung-Cops die Schulzeit noch einmal und stolpern durch die Fettnäpfchen der nächsten Teenager-Generation. High-School-Komödie mit stark schwankender Gag-Qualität.

Kritik: Kino
Kierkegaard und Maradona
„Superclassico“ spielt kurz in Kopenhagen und lange in Buenos Aires. Mit Fußball hat die dänische Komödie nur am Rande zu tun. Ehe-, Scheidungs- und Selbstfindungsprobleme bilden die Folie für eine recht amüsante Geschichte.

Kritik: Kino
Action in Windeln
Robert Rodriguez hat sich mit schrägen Action-Thrillern von „El Mariachi“ bis „Planet Terror“ einen Namen gemacht. Die Zielgruppe seines neuen Films „Spy Kids 4D“ sind indes Kinder und Familien.

Anzeige
Anzeige