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Musik - Christiane Wiegand
Der deutsche Klassiknachwuchs zu Gast in Bonn
Vom 15. bis zum 27. März findet der Deutsche Musikwettbewerb statt. Rund 200 Solisten und Ensembles aus der gesamten Bundesrepublik nehmen teil.
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Bereits seit über dreißig Jahren richtet der Deutsche Musikrat alljährlich im Frühjahr den Deutschen Musikwettbewerb aus, seit 1997 abwechselnd in Bonn und Berlin. An der Zielsetzung des Projekts hat sich seit seiner Premiere im Jahr 1975 nichts geändert: mit besonderem Augenmerk auf internationale Konkurrenzfähigkeit soll der deutsche Klassiknachwuchs nachhaltig in seiner künstlerischen Entwicklung gefördert werden. Der Musikrat kann hierbei auf eine beachtliche Erfolgsbilanz zurückblicken. Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs sind heute als Solisten bei renommierten Orchestern wie dem Deutschen Symphonieorchester Berlin tätig, gewannen nationale und internationale Auszeichnungen wie den ECHO-Klassik oder Preise beim Internationalen Beethoven Klavierwettbewerb in Wien und beim Internationalen Wettbewerb für zeitgenössische Kammermusik in Krakau und gastieren mit Erfolg in Konzertsälen im In- und Ausland.
Vom 15. bis zum 27. März ist es wieder soweit. Rund 200 Solisten und Ensembles treten in 13 Kategorien in Bonn an, um eine der renommierten Auszeichnungen zu erringen. Alle Wettbewerbsdurchgänge sind bei freiem Eintritt für die Öffentlichkeit zugänglich. Neben dem Hauptveranstaltungsort Beethovenhalle finden in diesem Jahr Teile des Wettbewerbs im Augustinum in Bonn-Castell, in der Kirche St. Maria Magdalena in Endenich und im Schumannhaus statt.
Während die Teilnehmer in den Vorausscheidungen von einer Fachjury bewertet werden, stehen die Finalisten einer 40-köpfigen Gesamtjury aus allen eingeladenen Fachjuroren gegenüber. Alle Teilnehmer, denen es gelingt, im dritten Durchgang des Wettbewerbs eine ausreichend hohe Punktzahl zu erreichen, erhalten automatisch ein Stipendium und werden vom Deutschen Musikrat auch weiterhin gefördert.
Zum zweiten Mal findet in diesem Jahr im Rahmen des DMW das Finale des Deutschen Kompositionswettbewerbs statt. Am 24. März ab 10:00 Uhr sind die Beiträge der Finalteilnehmer im Studio der Beethovenhalle zu hören. Der Kompositionswettbewerb, eine Kooperation des Deutschen Musikrats mit der Philharmonie Essen und dem Deutschlandfunk, wurde in diesem Jahr für die Besetzung Cembalo Solo und Kontrabass Solo ausgeschrieben. Gerade auf die Kompositionen für den als Soloinstrument recht ungewöhnlichen Kontrabass darf man gespannt sein.
Ebenfalls am 24. März um 19:00 Uhr sowie am 25. März ab 16:30 Uhr findet im großen Saal der Beethovenhalle das Orchesterfinale der Solisten statt. Begleitet werden die Finalisten vom Beethoven Orchester Bonn unter der Leitung von Mihkel Kütson.
Höhepunkt und Abschluss des Deutschen Musikwettbewerbs 2010 bilden ein Kammerkonzert mit Preisträgerensembles und Stipendiaten am 26. März um 18:00 Uhr im Studio der Beethovenhalle sowie das Preisträgerkonzert mit dem Beethoven Orchester am 27. März um 20:00 Uhr im großen Saal. Das Abschlusskonzert Kammermusik wird vom Deutschlandfunk, das Orchesterkonzert vom WDR 3 aufgezeichnet und zu einem späteren Zeitpunkt gesendet.
Weitere Informationen zum Deutschen Musikwettbewerb sowie tagesaktuelle Meldungen zu Änderungen oder Verschiebungen im Programm sind auf der Website des Deutschen Musikwettbewerbs zu finden.
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