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Ausstellung - Thomas Glahn
Auf dem "Dino-Parcours"
Originalfunde: Neuer Rundgang im Goldfuß-Museum der Universität führt zu den Saurier-Höhepunkten.
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Ein neu angelegter "Dino-Parcours" bringt die Besucher zu den Saurier-Höhepunkten des Goldfuß-Museums. Die Betonung liegt dabei auf paläobiologisch interessanten Originalfunden, die jeweils mit neu gestalteten Texten erklärt werden.
So kann man anhand von Originalskeletten den Lebenszyklus der Fischsaurier nachvollziehen, die lebende Junge zur Welt brachten. Dies belegen seltene Funde, wie das Neugeborene mit seiner Mutter aus der Fundstelle Holzmaden in Schwaben. Ebenso zu sehen sind zwei Jungtiere und ein "Halbstarker", bei dem als weitere große Seltenheit sogar die Haut versteinert ist.
Von der Decke des Museums baumelt das Skelett eines weiteren Meeressauriers, des Cryptocleidus oxoniensis. Zu Lebzeiten schwamm das Tier aus der Gruppe der Plesiosaurier in einem warmen Meer, das vor 160 Millionen Jahren das heutige England überflutet hatte. Außerdem zu sehen: Fossile Eier von Langhalssauriern aus Südfrankreich bekannt.
Eine der wenigen Kopien auf dem Dino-Parcours ist der Schädel eines Tyrannosaurus rex. Dabei ist ein Vergleich mit dem im Museum König ausgestellten Giganotosaurus reizvoll.
Ebenso spannend im Goldfuß-Museum: eine Sandsteinplatte mit Fußspuren des Handtieres Cheirotherium. Dieser Dinosaurier-Vorfahre lebte vor 240 Millionen Jahren in Deutschland.
Der Dino-Parcours überbrückt die Zeit zwischen der Ausstellung "Charles Darwin - eine Geologie auf Weltreise", die am Montag, 1. März, endet, und der Sonderausstellung zum Thema "Erdöl" im Frühsommer.
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