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Kino - Klaus Torsy
22.000 Zuschauer beim Stummfilm-Sommermärchen
Bilanz des 25. Bonner Sommerkinos. Neben Filmfans auch zahlreiche Fachbesucher und ausländische Gäste.
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Erfreuliche Bilanz der Internationalen Stummfilmtage: Insgesamt 22.000 Zuschauer genossen nach Angaben des veranstaltenden Fördervereins Filmkultur Bonn die Sommerabende im Arkadenhof der Bonner Universität bei Live-Musik und Kino auf großer Leinwand. Bereits zum 25. Mal wurden historische Filmschätze unter freiem Himmel gezeigt.
Der Spannungsbogen über die elf Festivaltage reichte von experimentell ("Liebe zu Fuss") über romantisch ("Der Sprung ins Glück"), komisch ("Ausgeflippt", "Theaterfimmel", "Wasser hat Balken"), bizarr ("Die eiserne Faust") bis exotisch ("Das Weib des Pharao"), dramatisch ("Das Kloster von Sendomir", "Bettler des Lebens"), spannend ("Der Mordfall Ware") und melancholisch ("Nach unserer Trennung", "Der Faulpelz").
Die Vielfalt der Genres und Stile wurde entsprechend musikalisch umgesetzt: Einige der weltweit besten Stummfilmmusiker interpretierten die Bilder auf verschiedenen Instrumenten und auf sehr individuelle Weise: ob auskomponiert (Aljoscha Zimmermann) oder improvisiert (Joachim Bärenz oder Neil Brand), ob an einem oder mehreren Instrumenten (wie Günter A. Buchwald und Stephen Horne, die vom Flügel zur Geige bzw. zur Querflöte wechselten), ob klassisch oder modern (wie das Schlagensemble H/F/M).
Für besonderes Flair sorgten neben zahlreichen Fachleuten aus der Filmbranche auch die Gäste aus dem Ausland: Vertreter der Cinémathèque Française (Paris), des Svenska Filminstitutet (Stockholm) und des National Film Center (Tokio) stellten ihre Filme persönlich in Bonn vor.
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