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Kino - 12. April 2011 - Klaus Torsy

Peter Pewas: Filme 1932–1967

Ein Stück deutsche Kinogeschichte

9 Filme und Extras von Peter Pewas

2 DVDs
mit ausführlichem Booklet
Sprache: Deutsch (mono)
Laufzeit: ca. 350 Min.
absolut Medien
ISBN 978-3-89848-528-9



cover-absolut_Medien.jpg

(Bild: absolut Medien)

„Ich wollte versuchen, aus der Armut heraus einen neuen deutschen Filmstil, nämlich die Wirklichkeit zu präsentieren. Das war damals mein Anliegen. Ich kam nicht dazu. Ich war wirklich mit diesen Themen zu früh dran.“ Peter Pewas

Beim V. Internationalen Festival des deutschen Film-Erbes erinnerten drei Filme an den 25 Jahre zuvor gestorbenen Regisseur Peter Pewas (1904–1984). Der gelernte Schlosser und Werbegrafiker Pewas (eigentlich Walter Schulz) kam in den 1930er Jahren über das Bauhaus zum Film. Er gestaltete Plakate und Broschüren, studierte an der Filmakademie in Babelsberg, assistierte Wolfgang Liebeneiner und drehte ab 1940 einige kurze »Studio-Filme«, die nicht für die Öffentlichkeit gedacht waren.

Sein erster Spielfilm, das melancholische Melodram Der verzauberte Tag (1943/44), konnte erst nach dem Ende des Nazi-Reichs herauskommen. Bei der DEFA drehte er den Zeitfilm Straßenbekanntschaft (1947/48).

Danach arbeitete Pewas im Westen, drehte neben Werbefilmen eine Reihe preisgekrönter Kurzfilme sowie den Spielfilm Viel kamen vorbei (1955/56) über einen Autobahnmörder. Anfang der 1970er Jahre zog er sich vom Film zurück und widmete sich der Malerei.

CineGraph und Bundesarchiv-Filmarchiv erinnern – in Zusammenarbeit mit zahlreichen deutschen Archiven und Institutionen – mit dieser EDITION an einen zu Unrecht vergessenen Filmmacher.


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