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Kulturarbeit, Führung, Sonstiges – 20. März 2018 – Thomas Glahn

Kunst, Wissenschaft und neue Finanzierung für Studierende

Informationen und viel Kunst bietet die Alanus Hochschule an ihren Tagen der offenen Tür. (Bild: Nola Bunke)

Informationen gibt es auch zur neuen finanziellen Förderung für angehende Waldorflehrerinnen und -lehrer. (Bild: Charlotte Fischer)

Die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft lädt zu ihren Tagen der offenen Tür. Am Freitag und Samstag gibt es zahlreiche Einblicke in das künstlerische und wissenschaftliche Spektrum. Außerdem: ein solidarisches Finanzierungsmodell für Studenten und finanzielle Förderung für künftige Waldorflehrer.
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Am 23. und 24. März lädt die Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter bei Bonn unter dem Motto „Augen.Blick.Mal“ zu zwei Tagen mit Kultur- und Informationsveranstaltungen ein. Ausstellungen, Atelierführungen, Schauspiel- und Tanzaufführungen, Workshops und Vorträge geben Einblicke in das breite künstlerische und wissenschaftliche Spektrum der Hochschule. Zu allen Studiengängen finden zudem Informations- und Beratungsveranstaltungen statt.

Kunst pur erwartet die Besucher auf dem Campus Johannishof. Die Studenten der Bildenden Kunst und Kunstpädagogik öffnen ihre Ateliers und zeigen Skulpturen und Objekte, Installationen, Malerei, Fotografie und Videoarbeiten.

Schauspielstudierende zeigen Monologe des zeitgenössischen Theaters und die Inszenierung des Romans „1984“ von George Orwell. Eurythmie-Studenten bieten am Freitagabend verschiedene Tanzperformances und am Samstag eine märchenhafte Tanzaufführung für Kinder. Die jüngeren Gäste sind eingeladen, im Kinderatelier mit Kunstpädagogik-Studenten zum Künstler zu werden oder in einem Modellbauworkshop der Architekten ihr erstes Haus zu bauen.

Am Campus II an der Villestraße präsentieren Studierende der Architektur mit Modellen und Skizzen ihre aktuellen Studienprojekte. Auch die Kunsttherapeuten öffnen ihre Ateliers. In Kurzvorlesungen geben Philosophen und Pädagogen Einblicke in zentrale Fragen ihrer Fächer, etwa zum Thema „Was ist ein guter Lehrer?“ oder „Freie Menschen oder Marionetten? Zur gegenwärtigen Diskussion der Willensfreiheit.“

Außerdem können die Besucher in zahlreichen Workshops und Informationsveranstaltungen die Studiengänge BWL, Kindheitspädagogik, Lehramt Kunst, Heilpädagogik, Waldorfpädagogik und Philosophie kennenlernen.

Das Alanus Werkhaus präsentiert sein umfangreiches Weiterbildungsangebot von Kunstkursen für Anfänger bis hin zu beruflichen Qualifizierungen. Das komplette Programm ist im Internet zu finden.


Jetzt studieren, später zahlen

Ebenfalls vorgestellt wird ein neues, solidarisches Finanzierungsmodell für Studenten. Sein Titel: Jetzt studieren, später zahlen. Gemeinsam mit der CHANCEN eG bietet die Alanus Hochschule ab dem Herbstsemester 2018 ein solidarisches Finanzierungsmodell für die Studiengebühren in den Fachbereichen Architektur und Wirtschaft sowie dem Masterstudiengang Pädagogik/Waldorfpädagogik an: den Umgekehrten Generationenvertrag (UGV).

Damit können sich die Studierenden zunächst auf ihr Studium konzentrieren, während die CHANCEN eG die Gebühren vollständig oder anteilig übernimmt. Im Gegenzug verpflichten sich die Studierenden zu einer einkommensabhängigen Rückzahlung nach dem Studium: Sobald sie im Beruf stehen, zahlen sie einen prozentualen Anteil ihres Einkommens zur Finanzierung der nachfolgenden Studienplätze zurück.

„Wer später mehr verdient, zahlt mehr zurück, wer weniger verdient, entsprechend weniger. Liegt das Einkommen unter einer jährlichen Mindestgrenze setzt die Rückzahlung sogar aus“, sagt Florian Kollewijn, Vorstand des Berliner Sozialunternehmens CHANCEN eG.

Ausführlichere Informationen zu dem Finanzierungsprogramm gibt es im Internet. Vertreter der Hochschule und der CHANCEN eG informieren auch beim Tag der offenen Tür. Am Samstag gibt es von 11 bis 15 Uhr einen Infostand im Atelierhaus 1 auf Campus II. Von 16 bis 17 Uhr hält Florian Kollewijn einen Vortrag über das Finanzierungsmodell.


Weniger Studiengebühren für künftige Waldorflehrer

Waldorfschulen suchen Lehrerinnen und Lehrer, nach Angaben der Alanus Hochschule derzeit etwa 600 pro Jahr allein in Deutschland. Die hat jetzt in Zusammenarbeit mit dem Bund der Freien Waldorfschulen eine Förderung für angehende Waldorflehrer eingerichtet: Im berufsbegleitenden Masterstudiengang Pädagogik/Waldorfpädagogik sinken die Studiengebühren damit von monatlich 241 Euro auf bis zu 120 Euro.

„Mit der Sonderförderung Waldorfpädagogik gelingt es uns, den finanziellen Aufwand für die Studierenden zu verringern. Wir freuen uns, dass wir Studieninteressierten damit einen leichteren Einstieg bieten können“, sagt Jost Schieren, Dekan des Fachbereichs Bildungswissenschaft.

Studierende mit dem Berufsziel Waldorflehrer, die keine andere finanzielle Studienförderung erhalten, können sich jeweils für ein Jahr um die Sonderförderung Waldorfpädagogik bewerben, maximal über die Dauer der Regelstudienzeit von sechs Semestern.

Der Masterstudiengang Pädagogik/Waldorfpädagogik qualifiziert im Schwerpunkt „Schule und Unterricht“ für die Tätigkeit als Klassen-, Fach- und Oberstufenlehrer an Waldorfschulen. Das Studium ist als Teilzeitstudium organisiert und findet an Wochenenden und in Blockwochen statt, so dass es mit einer Berufstätigkeit zu vereinbaren ist.

„Das Studium beruht auf einer intensiven und kritisch-diskursiven Auseinandersetzung mit den Grundlagen der Waldorfpädagogik. Zugleich werden die praktischen Fähigkeiten vermittelt, die jede Waldorflehrerin und jeder Waldorflehrer benötigt“, so Schieren, der an der Alanus Hochschule eine Professur für Waldorfpädagogik inne hat.

Am Samstag findet um 14 Uhr ein Vortrag zum Masterstudiengang Pädagogik/Waldorfpädagogik statt nebst weiteren Informationsmöglichkeiten zu diesem Studiengang.

Tage der offenen Tür: Freitag u. Samstag, 23. u. 24. März 2018, jeweils ab 11 Uhr, Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft.
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