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Kulturarbeit, Ausstellung – 16. Februar 2017 – Klaus Torsy

Bundeskunsthalle zeigt „Bestandsaufnahme Gurlitt“

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Ab November zeigt die Bundeskunsthalle Bonn Werke aus dem Nachlass von Cornelius Gurlitt. (Bild: Archiv)

Die Bundeskunsthalle in Bonn und das Kunstmuseum Bern bereiten eine Doppelausstellung vor mit Kunstwerken aus dem Nachlass von Cornelius Gurlitt. Während in Bern sogenannte „Entartete Kunst“ und Werke der Familie Gurlitt gezeigt werden, konzentriert sich Bonn ab Anfang November auf von den Nazis entzogene Werke und solche, deren Herkunft ungeklärt ist.
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An einer gemeinsamen Doppelausstellung arbeiten derzeit die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn und das Kunstmuseum Bern. Im Zentrum der Arbeit steht eine Auswahl von Kunstwerken aus dem Nachlass von Cornelius Gurlitt.

Wie die Bonner Bundeskunsthalle mitteilt, werden beide Ausstellungen inhaltlich eng aufeinander abgestimmt. In Bern liegt der Fokus demnach auf Werken der "Entarteten Kunst" und auf Arbeiten aus dem Kreis der Familie Gurlitt.

Die Bundeskunsthalle konzentriert sich auf Werke, die NS-verfolgungsbedingt entzogen wurden, sowie auf Werke, deren Herkunft noch nicht geklärt werden konnte. In der Bonner Ausstellung werden die Schicksale der verfolgten, meist jüdischen, Kunstsammler und Kunsthändler den Täterbiografien gegenübergestellt. Auch der beispiellose Kunstraub der Nationalsozialisten in Deutschland und in den von den Nazis besetzten Gebieten wird thematisiert.


Weitere offene Herkunftsfragen klären

Damit wird die umfangreiche Werksammlung aus dem „Kunstfund Gurlitt“ erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt und in einen historischen Kontext, basierend auf dem aktuellen Stand der Forschung. Überdies wollen beide Ausstellungen dazu beitragen, Hinweise für noch offene Provenienzen mancher Werke zu finden.

In einer gemeinsamen Publikation soll das Ausstellungsprojekt dokumentiert werden. Die Präsentation in der Bundeskunsthalle wird von Intendant Rein Wolfs und Agnieszka Lulinska kuratiert, die von ausgewiesenen Fachleuten beraten werden. Beide Ausstellungen werden von einem gemeinsamen Beirat begleitet. Ihm gehören Esther Tisa Francini, Gilbert Lupfer, Uwe M. Schneede, Hermann Simon und Shlomit Steinberg an.

Die Ausstellung in Bonn wird vom 3. November 2017 bis zum 11. März 2018 zu sehen sein. Anschließend wird sie im Kunstmuseum Bern gezeigt. Eine weitere Station ist für Herbst 2018 im Martin-Gropius-Bau in Berlin geplant. Zusätzliche Ausstellungsorte werden nach Angaben der Bundeskunsthalle derzeit geprüft.
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