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Ausstellung, Premiere / Vernissage – 14. Februar 2017 – Thomas Glahn

Struktur als visuelles Ergebnis

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"POSIITIV" zeigt Arbeiten von Tobias Grewe und Heiko Räpple in Bonn. (Bild: Galerie Judith Andreae)

Die Ausstellung POSIITIV bringt mit Tobias Grewe und Heiko Räpple zwei offenbar unterschiedliche arbeitende Künstler in der Bonner Galerie Judith Andreae zusammen: Dem einen reichen Kamera und Computer, der andere benötigt Materialvorräte, ein großes Atelier und diverse Gerätschaften. Beiden gemein: Strukturen als visuelles Ergebnis künstlerischen Schaffens.
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Tobias Grewe ist Autodidakt und arbeitet fotografisch, während Räpple an der Düsseldorfer Kunstakademie mit einem Meisterbrief in Bildhauerei abschloss. Vom 18. Februar bis 1. April zeigt die Galerie Judith Andreae in der Ausstellung POSIITIV Werke beider Künstler.

Es sind Strukturen, die Tobias Grewe in Form von Fotografie und Video und Heiko Räpple bildhauerisch als visuelles Ergebnis entstehen lassen. Entlang dieser Strukturen gibt es in beiden künstlerischen Prozessen formale Überlegungen, die auf Gegensätzen basieren: Was ist innen, was ist außen? Was ist negativ, was ist positiv? Was ist hart, was weich? Was ist klein, was groß? Was ist stabil und was flexibel? Was ist statisch und was in Bewegung? Was ist leicht und was ist schwer? Die Liste ließe sich beliebig fortschreiben.

Der Titel der Ausstellung verweist auf diesen Zusammenhang. Die in der Mitte platzierten Großbuchstaben ergeben die römische Zahl Zwei: zwei Künstler, zwei Genres und Dialektik als Grundlage des künstlerischen Arbeitsprozesses. Der Leser der Karte ergänzt im Kopf automatisch das Wort „Negativ“ als Pendant zu „Positiv“ – während das Wort selbst nicht manifestiert wird.

Die künstlerische Arbeit von Grewe und Räpple wird bestimmt durch einen Vorgang des Ausponderierens von Gegensätzen, ähnlich von Über- und Unterbelichtungen oder der Frage nach dem Außen oder Innen eines Kunstwerks. So finden sie Bilder, die den Betrachter zum Hinterfragen einladen.

So stellt sich bei Tobias Grewe die Frage: Wann wird eine Fotografie zu Malerei? Wann zu einer Zeichnung? Wo ist die Grenze, falls sie denn überhaupt existiert? Strukturen weisen hier über das Medium Fotografie als Abbild der Realität weit hinaus. Bei Heiko Räpple taucht immer wieder die Fragestellung auf: Was kann Skulptur und was ist Skulptur eigentlich?

P O S I I T I V, Tobias Grewe (Fotografie u. Video) und Heiko Räpple (Skulptur), 18. Februar bis 1. April 2017, Galerie Judith Andreae, Eröffnung: Freitag, 17. Februar, 19–21 Uhr mit einer Einführung von Kuratorin Julia Ritterskamp, offener Galeriesonntag: 26. März, 13-17 Uhr, Künstlergespräch: Sonntag, 26. März, 15 Uhr.
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