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Ausstellung, Premiere / Vernissage – 02. August 2017 – Thomas Glahn

Miniaturen über Einsamkeit

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Nina Chubinishvili zeigt Miniaturformate, die wie Schlüssellöcher geheime und geheimnisvolle Einblicke in menschenleere Räume preisgeben. (Bild: Alanus Hochschule)

Lonely point of view: Die Alanus-Künstlerin Nina Chubinishvili zeigt filigrane Rundbilder im Kurfürstlichen Gärtnerhaus in Bonn. Wie ein Blick durchs Schlüsselloch geben die Tondi Einblicke in geheime und geheimnisvolle Räume.
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Es ist wie ein Tagebuch in filigranen Bildern: Ab dem 6. August vermittelt die Ausstellung „Lonely point of view“ von Nina Chubinishvili im Kurfürstlichen Gärtnerhaus in Bonn einen Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt.

Auf mehr als 40 bierdeckelgroßen Rundbildern – italienisch Tondo – erzählt die 22-jährige Malerei-Studentin der Alanus Hochschule in Alfter behutsam komprimierte Geschichten über Einsamkeit. Chubinishvili spielt mit Gesehenem und Erfundenem. Ihre Spezialität sind Miniaturformate, die wie Schlüssellöcher geheime und geheimnisvolle Einblicke in menschenleere Räume preisgeben.

„Ich bin vor zwei Jahren aus Georgien nach Bonn gekommen. Am Anfang habe ich mich sehr einsam gefühlt. Ich bin viel im Rheinland, aber auch in ganz Deutschland herumgereist und habe Freunde besucht. Meine Gedanken, Erlebnisse und Gefühle habe ich erst aufgeschrieben und später dann gezeichnet“, sagt Chubinishvili, die im Gärtnerhaus ihre erste Einzelausstellung hat und schwarz-weiße Tondi, aber auch farbige Rundbilder zeigt.

„Ich sehe hier eine sehr eigenwillige und originäre junge Künstlerposition, die eine kongeniale Nähe zu Anna Lea Hucht hat, die 2015 den Bonner Kunstpreis erhielt“, sagt Kunstprofessorin Ulrika Eller-Rüter, die Chubinishvili in ihrer Malerei-Klasse ausbildet. „Nina Chubinishvili benutzt Tondi als Kind des 21. Jahrhunderts, als Miniatur, als serielles Prinzip, in rasterhafter Strukturierung der Tondi untereinander und im Charakter von Schlüssellöchern. Insofern ist es ihre originäre und erfinderische Umcodierung eines bekannten Topos.“

In ihren Werken könne jeder etwas anderes entdecken, sagt Chubinishvili: „Manche finden meine Bilder sehr romantisch und traurig. Für mich steckt darin aber viel schwarzer Humor. Ich kann darüber lachen.“

Nina Chubinishvili: Lonely Point of view – 6.bis 24. August 2017, Kurfürstliches Gärtnerhaus, Öffnungszeiten: Di.-Sa. 14-18 Uhr, So. 11-14 Uhr, Vernissage: Sonntag, 6. August, 11 Uhr.
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