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Ausstellung, Kulturarbeit – 11. Januar 2018 – Thomas Glahn

Bundeskunsthalle – „So beliebt wie selten zuvor“

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Über zehn Prozent mehr Besucher und mehr Diskurs freut sich die Bundeskunsthalle. (Bild: Presseamt Bonn)

Bilanz der Bundeskunsthalle: Als eines der besucherstärksten Ausstellungshäuser Deutschlands konnte mit 610.000 Besuchern die Resonanz um zehn Prozent gesteigert werden. Nicht nur Kunstgenuss, sondern auch künstlerische Haltung, gesellschaftspolitische Positionierung und Diskurs. Führende Rolle auf den Gebieten Inklusion und Integration.
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Die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn hat Bilanz für 2017 gezogen. Laut Angaben der städtischen Verwaltung kamen 610.000 Besucher zu den Ausstellungen und Veranstaltungen im Jubiläumsjahr zum 25-jährigen Bestehen des Museums. Damit ist 2017 eines der besucherstärksten Jahre mit im Vergleich zum Vorjahr fast zehn Prozent mehr Besuchern.

Erfolgreichste Präsentation war die Schau zu den verborgenen Schätzen der iranischen Kulturen der Frühzeit: "Iran. Frühe Kulturen zwischen Wasser und Wüste" und der dazu installierte persische Garten "Die Erfindung des Paradieses" auf dem Museumsplatz mit insgesamt mehr als 230.000 Besuchern.

Auch die viel diskutierte und mit großem internationalen Interesse wahrgenommene "Bestandsaufnahme Gurlitt. Der NS-Kunstraub und die Folgen" zählte nach zwei Monaten bereits knapp 70.000 Gäste.

"In dem Jahr, in dem die Bundeskunsthalle ihr 25-jähriges Bestehen feierte, ist sie so beliebt wie selten zuvor“, zieht Intendant Rein Wolfs ein positives Fazit: Allerdings seien es nicht nur die großen Besuchermagnete wie die Ausstellung zur Kulturgeschichte des Iran und der dazugehörige persische Garten, die das Jahr thematisch bestimmt hätten.

Ausstellungen wie „Touchdown“ mit und über Menschen mit Down-Syndrom, die Retrospektive von Katharina Sieverding, ein neues grenzüberschreitendes Bühnenprogramm und nicht zuletzt die Präsentation des historisch belasteten Gurlitt-Kunstfundes haben den Rahmen erweitert. „Es ging in diesem Jahr nicht nur um Kunstgenuss, sondern auch um künstlerische Haltung, um Crossover, um gesellschaftspolitische Positionierung und Diskurs", so Wolfs.

Ihre deutschlandweit führende Rolle im Bereich der Inklusion und Integration habe die Bundeskunsthalle weiter ausbauen können. Ein neuer Impuls zur Inklusion war neben den Angeboten für Menschen mit besonderen Bedürfnissen und für Geflüchtete das Förderprojekt "Pilot Inklusion". Hier entwickelte das Haus gemeinsam mit Museen und Verbänden inklusive und barrierefreie Vermittlungsmodule in Ausstellungen und integrierte sie als Gesamtkonzept in der Ausstellung "Wetterbericht. Über Wetterkultur und Klimawissenschaft".

Auch das digitale Angebot der Bundeskunsthalle findet mit konstant hohen 1,75 Millionen Website-Aufrufen Zuspruch. Unter den Museen Deutschlands, die sich auf Facebook präsentieren, landet sie mit knapp 89.000 Followern unter den Top 3.
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